Woche 09: Die graue Zone

Liebe Zeitsparer und Produktivitätsbeschleuniger,

das “äußere Spiels” geht hiermit in die letzte Runde, und es wird noch einmal richtig spannend. Mit vielen sofort umsetzbaren Strategien und Techniken sowie einem SEHR interessanten Test.

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Der restliche Beitrag ist nur für Teilnehmer des ZPPrinzips ersichtlich.

21 Gedanken zu “Woche 09: Die graue Zone

  1. Mir ist in dieser Übung klar geworden, dass ich in einer grauen Zone arbeite für 5 Euro netto Stundenlohn (Kinderbetreuung für 2 Kinder) und ich ausgenutzt werde.
    Ich verstehe mich mehr und mehr als Lebensunternehmerin und entscheide mich Dinge zu tun, die mir wirklich Spaß machen. Ich kündige den Minijob (clean cut) und konzentriere mich auf die Künstlerausbildung, lebe für mich und meine liebsten Mitmenschen. – Das ist meine Vision und Mission.
    So handle ich schon effektiv gegen graue Zonen, kann mich abgrenzen und komme in die Life-work-Balance.

    Bin schon gerüstet für das Endspiel …
    Rita

  2. @ Eugen,

    ich übe an meiner Konzentration und an meinem Focus – das klappt meistens schon ganz gut und da kommt diese Einheit gerade recht.
    Habe mir gleich 2 Zeiten reserviert für Email, Telefonate und co.
    Das fühlt sich prima an. Störungen zu Terminieren ist eine super Idee- Danke hierfür.
    Der Bewusste Perspektivenwechsel, habe ich bis jetzt immer so praktiziert dass ich mich in das Gegenüber hineinversetzt habe – bin mal gspannt wie sich das auswirkt bei denken wie ein Indianer…
    Bei den verschiedenen Kontexten muss ich noch mich ein bisschen eindenken.
    Bin gespannt wie es weiter geht.
    Jedenfalls habe ich gefühlt viel mehr Zeit für mich bin schneller mit allem fertig und habe Ziet mich weiterzubilden :-)
    Am Wochenende ist dann Gednakendopping in Böblingen, freu mich darauf.
    LG Chrisi

  3. Achtung: Hier kommt ein etwas längerer Kommentar.

    Also bei mir greift der Effekt der Tagesplanung schon recht gut. Der Arbeitstag ist viel strukturierter und effizienter.
    Wenn ich auch nach wie vor Mühe habe, die geplanten Einheiten pünktlich zu beenden.

    Ein sehr großer, positiver Effekt besteht einfach in der Tatsache, dass ich mich nicht mehr so in den über den Tag verteilten, dringenden, aber nicht so wichtigen Dingen (s. Woche 10) verzettele.
    Ich schaffe einfach viel mehr, der wirklich wichtigen Tagesaufgaben.

    Mein vorläufiger (modellierter) Tagesplan:

    - Vor 9.00 Uhr darf Kleinkram erledigt werden –
    sogar eMails checken ist bis dahin erlaubt
    (dann erst wieder am Nachmittag).
    - 9.00 bis 12.00 Uhr
    eine 60/60/60 Einheit für die wichtigsten
    Aufgaben des Tages
    - 1/4 Stunde Puffer
    - 12.15 bis 13.00 Uhr
    Mittagspause
    - 13.00 bis 15.10 Uhr
    eine 60/60/10 Einheit für weitere wichtige
    Aufgaben
    - 15.10 bis 18.00 Uhr
    Diverse Aufgaben mit Erledigung des
    “Kleinkrams” und der Tagesportion “erfüllendes
    Multitasking”
    Meist aber open End. Hier schlägt nach wie vor
    die Verzettelung zu.

    Der Plan funjktioniert schon recht gut.
    In diesem Open End aber liegt noch eine Schwachstelle bei mir und sicher bei vielen Anderen.
    Man hat ja als Selbständiger keinen festen Feierabend und MUSS ja arbeiten bis alles erledigt ist … wir sind ja sooo stolz, dass wir arbeiten bis zum Umfallen bla,bla,bla. Was für ein Schwachsinn eigentlich!

    Hier muss ich, auch wenn das den Rahmen sprengt, noch kurz das Stichwort von Silke vom 13.11.10 aufgreifen.
    Die Aufgabe besteht (für mich) darin, das Rad wieder ein wenig Richtung Angestellter zurück zu drehen.
    Ich werde an dem Ziel arbeiten, irgendwann wieder einen Endpunkt meines Tagwerks (z.B. um 18.00 Uhr) nicht nur festzulegen, sondern auch einzuhalten. Das ist doch eine erstrebenswerte Vorstellung und quasi der Gipfel einer erfolgreichen Tagesplanung – oder?

  4. @heike
    die Hawaiianer wissen Einiges. Diese Methode dient zum einen dazu, Frieden mit sich selbst zu schließen. Sie ist aber auch sehr wirksam zur Streitschlichtung. und sie hilft, die drei Gehirne in Einklang zu bringen. Absolut zu empfehlen :-)

  5. Hallo zusammen!
    Es fällt mir wie Schuppen von den Augen, wenn ich diese Einheit höre.
    Ich neige dazu, mich über mich selbst zu ärgern, weil ich Erfolge doch am liebsten jetzt sofort haben will. Da ist mir jetzt eine überaus schöne und wohltuende Methode “über den Weg gelaufen”: Ho’oponopono. Das ist echt klasse, weil es mir damit gelingt, zu jeder beliebigen Zeit, an jedem beliebigen Ort Frieden mit mir zu schließen. Einfach mal googlen.
    Ein sehr schönes Buch dazu ist “Heile dich selbst und heile die Welt”. Hier wird ganz klar beschrieben, 100 % Verantwortung für das eigene Leben und das, was mir begegnet zu übernehmen. Vielleicht kann diese Methode auch den ein oder anderen von euch unterstützen.

    Eine schöne Adventszeit wünscht euch allen
    Heike

    • @ Heike,
      gefällt mir gut, wenn Dir – wie jedem Selbstdenker natürlich – hin und wieder die Schuppen vor den Augen wegfliegen :-) Auch wenn es bei Ho’oponopono, wie ich es 1999 in Hawaii erlebt habe, eher um Aussöhnung und Vergebung geht, so gefällt mir Deine Interpretation des “Frieden schliessens” sehr gut. Und ja, es geht in der Tat auch darum die 100% Verantwortung für sich und sein Leben zu übernehmen. Aber das ist ja eine Grundlage für Erfolg – und damit jedem Selbstdenker fast schon zur zweiten Natur geworden, nicht wahr? :-)
      Cheers
      Eugen

  6. Habe neue graue Zonen entdeckt. Mitten im Morgenritrual schleichen sie sich ein: Beim Sport, beim Rasieren, beim Duschen. Verliere mich in Gedanken und dadurch dauert alles länger.

    Lösung ist ganz einfach:
    Ganz auf die Sache konzentrieren, die ich gerade mache. Im Hier und Jetzt sein. Nicht einfach, habe ich mir doch in 38 Jahren angewöhnt, bei jeder Sache schon anden nächsten Schritt zu denken. Allein das als “Graue Zone” zu deklarieren, ist sehr wirksam!

    Beim Rasieren (muss ja gar nicht die ganze Zeit dabei in den Spiegel glotzen, wie ich immer dachte), sage ich mir laut meine Wunschbilder (aufgeschriebene Texte) auf. Dabei merke ich gleichzeitig, welche Formulierungen sich gut anfühlen und bei welcher mein Bauchgefühl nicht in Resonanz geht bzw. wo ich einen zynischen Unterton beim Sprechen auflege: Dann wird es Zeit, diese Formulierung zu verändern. Bei mir sind es jedenfalls nicht die Bilder, sondern einzelne Worte, die mitunter mit negativ geframed sind. Z.B. fühlen sich für mich die Worte “Reichtum” und “Millionär” plump und doof an. Ich denke dabei sofort an unseelige Strukturvertriebssysteme, denen ich als naiver Jugendlicher noch auf den Leim gegangen bin.
    Ein Fall für den Entscheidungszerstörer? Schon erledigt. ;-)

  7. @ tanja1.0
    die Autobiographie heißt “Losing my Virginity”

    wie läufts es bei Dir?
    Die email Neugier kenne ich zu gut, bei mir hilft momentan nur das Programm während der 60/60/30Einheit zuzulassen ;-) Eigene Unterordner für jedes Projekt helfen mir die Dinge nicht immer doppelt in die Hand zu nehmen.

    @ Klaas Kramer
    danke für die konkreten Beispiele! die Fragen am Abend zu stellen ist prima! Habe meine Zettel im Bad erweitert ;-)
    Werde mal für eine Weile die Antworten aufschreiben, so kann ich nicht so leicht mogeln und mir muss etwas einfallen.

    Habe einige graue Zonen Tage hinter mir, zumindest auch die Erkenntnis, dass es schlicht an klaren Entscheidungen gefehlt hat und es zugleich Tage gibt, wo nicht soviel geht.
    Nun aber mit voller Energie durch den Dezember, wir haben hier herrlich Schnee und klirrende Kälte, schöööööön!

    Lieben Gruß,
    Silke

  8. @ eugen
    möchte die bio von richard branson (geht nicht gibts nicht) im englischen original lesen, finde bei amazon aber jede menge bücher von ihm. wie lautet der originaltitel?
    danke! tanja

    • @ tanja + Silke,
      “Geht nicht gibts nicht” heisst im Original “Srew it, let’s do it” – “Losing My Virginity” ist natürlich auch sehr empfehlenswert.
      Cheers
      Eugen

  9. @eugen
    Klaas hat recht: eine geniale Einheit. Ich hatte schon einiges umgesetzt, weil ich es von den CDs “Im 7.Himmel der Zeit” kannte. (@alle: absolut empfehlenswert!!!) Dort sind diese und andere Strategien für das äußere Spiel ja sehr kondensiert zusammengefasst. Damit hatte ich jetzt viele Erlebnisse des Wiedererkennens, was den Lernerfolg vertieft. Dafür vielen Dank! Un d außerdem hatte ich das Erfolgserlebnis, schon einiges nicht nur zu kennen, sondern umgesetzt zu haben (Abschalten von Störungen wie Skype, Xing, mails pp; Refokussieren ohne Selbstbeschimpfung; weg vom Wahn der ständigen Erreichbarkeit)Nochmals: Danke!

    @alle
    Störungen terminieren ist einfacher als man denkt. Einfach in die Planung “Störungszonen oder -phasen” einplanen – und sich dann daran halten. Diese müssen nicht immer zur selben Zeit liegen, man sie auch variabel in den Tagesplan einpassen. Der Hinweis auf Mittagspause und Feierabend ist wichtig. und er ist um folgenden zu ergänzen: nicht zur Zeit der Frühstückspause anrufen, dann neigen die Gesprächspartner nämlich zum ausufernden small talk, weil sie dadurch eine ablenkende Beschäftigung für ihre Frühstückspause haben.

    Noch eine Hilfe, die ich verwende: Störungsqualitäten benoten von 1 bis sechs. Es gibt dringende Störungen (“das Haus brennt”) und überflüssige Störungen(“was gibt es Neues”). Je nach Dringlichkeit der Störung ist diese dann auch zu akzeptieren. Ganz dringende Störungen bekommen eine 1, sie sind so wichtig, dass sie gerechtfertigt sind, ganz unwichtige bekommen eine 6. Störern, die ich gut kenne, und Mitarbeitern teile ich vor allem anderen als erste Reaktion auf die Störung die Störqualität mit. Spätestens nach drei “Sechsern” kommen solche Störungen nicht mehr vor. Wenn der Störer dieses System nicht kennt, denke ich als erstes bewusst die Benotung. Diese Schwingung kommt dann beim anderen auch an und er überlegt es sich, noch einmal so zu stören.
    Das praktiziere ich seit einigen Monaten mit immer größerem Erfolg – nämlich immer weniger Störungen und fast keinen “Sechsern” mehr.

    clean focus läßt sich super durch die on ramp herstellen, clean cut durch die off ramp. Das war der größte Gewinn aus der vorangegangenen Einheit. Ich habe damit die Fokuseinheiten des ganzen Tages ganz präzise und genau als Prozess modelliert und aufgeschrieben. So habe ich einen genauen Ablaufplan, den ich schon durch das Aufschreiben verinnerlicht habe und auf den ich notfalls zurückgreifen kann, wenn ich mal was vergesse. Das ist wirklich hilfreich.

    change channels war der entscheidende Hinweis, wie die Pausen effizienter werden und wie ich als Sportmuffel die körperliche Bewegung in den Tag einbauen kann. Das wird dann zwar noch kein Marathon, aber immerhin Bewegung an der Luft ;-)

    soviel für heute mit den besten Wünschen für die nächste Woche
    Christian

    PS. Leute, nutzt den Blog !!!!!

  10. der Tag bekommt immer mehr Struktur – macht Spaß!
    Bin einen riesigen Schritt weiter, wenn ich es für mich selber klar definiert habe und einhalte! Harte Arbeit, der Focusmuskel muß noch trainiert werden, sanft zurückführen war das richtige Stichwort ;-)
    Beginne mit einer 60/60/30 Einheit, mail Programm bleibt zu, sonst ist die Neugier zu groß… Nach einer Runde Tee folgen 2 Stunden Multitasking, so simpel aber es ist perfekt klar zu wissen ab 10Uhr ist Zeit für all die Dinge (Besprechungen, mails, Post, Fragen), es nimmt gewaltig Druck weg, wenn die Frage kommt, ob man kurz Zeit hat, kann ich schnell reagieren, habe die Antwort parat.
    @ Eugen, es funktioniert auch für Angestellte ;-)

    Change channels zwischen den Einheiten ist knifflig, funktioniert in der Mittagspause, bevor es wieder zum Multitasking geht an das sich eine halbe oder ganze Einheit anschliesst. Der Nachmittag lässt sich oft nicht so abschliessen wie gewünscht, muß wohl kleinere Aufgaben als am Vormittag planen, nächstes Ziel ist einen klaren Endpunkt/Feierabend zu definieren.

    Daheim gibts auch noch einige graue Zonen und Verlockungen, das Pausen planen, der saubere Schnitt ist ungewohnt aber fühlt sich gut an!

    Ein schönes Wochenende Euch,
    Silke

  11. Die Graue Zone ist meine Lieblingseinheit bisher;-)
    Hier habe ich sehr viele kleine Anknüpfungspunkte zur Verbesserung von Details mit großer Wirkung gefunden.
    Das “erleuchtete Multitasking” ist eine geniale Sache.
    Zum Clean Cut passt: Da ich auch als Dozent arbeite und diese Tage Vorlesungen vorbereite/eintrainiere, nehme ich mir pro Einheitsblock (60-) je einen Unterrichtsblock vor. Das habe ich zwar auch schon vor ZP-Prinzip gemacht, über das Bewusstsein darüber fühle ich mich jedoch noch wesentlich produktiver. Für diese Arbeit lasse ich den Timer aus und arbeite die jeweilige Themeneinheit durch — meist passt es ideal und dauert 50-60 min.
    Alles weitere demnächst, Klaas

  12. @ Eugen,
    nach dem wir uns am Wochenende kennen gelernt haben ist das ein shr guter und wirksamer Zuspruch! Danke! Versuche die zeit bis zur Prüfung gut zu planen um noch produktiver zu lernen.
    Ein Praxistest ist der die beste motivation: Das Ziel ist Glockenklar, das Warum Riesengroß da ergibt sich da Wie wie von selbst.
    Ales Liebe Arndt

  13. HAllo @ alle
    Habe mich eine ganze weile zurück gehalten und kam nicht mehr so recht hinterher. Jetzt ist die Situation so das ich am 5.11. eine wichtige Prüfung habe und all meine Freizeit dazu nutze zu lernen. Das ist für mich so etwas wie ein Praxis Härtetest für die Techniken und Strategien die ich in den letzten Wochen gelernt und implementieren konnte. Es fällt mir wahrscheinlich garnicht auf was schon wie tief drin ist.
    So richtig weiß ich auch jetzt erst was ich vom Prüfungstoff alles weiß. Schließlich ging die Fortbildung über 3 Jahre und hatte eine enge Praxisverschränkung. Mir die Dinge aus dem Unbewussten hervor zu holen und ins Bewußtsein zu bringen ist jetzt meine Lernstrategie. Immer mir selber klar machen: alles ist da.
    Bis zur Prüfung werde ich nur vom Rande wahrnehmen was bei euch läuft, dann werde ich wieder voll einsteigen!
    Danke dafür das ihr Teilnehmt, etwas Unterstützung kann ich gerade brauchen.
    Alles Liebe, Arndt

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