Woche 08: Routinen

Liebe “routinierte” Zeitsparer,

mit dieser Anrede sind wir bereits mitten im Thema, das ein großes ist. Denn nur die wenigsten Menschen haben wirklich umfassende erfolgsfördernde Routinen. Sicherlich auch ein Grund dafür, dass nur die wenigsten Menschen auch wirklich umfassend erfolgreich sind. Die heutige Einheit wird dies zumindest im Bereich Zeit verändern helfen.

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Der restliche Beitrag ist nur für Teilnehmer des ZPPrinzips ersichtlich.

17 Gedanken zu “Woche 08: Routinen

  1. Ich kann mir schon sehr gut vorstellen, meine Bilder künftig zeremoniell zu malen im Geiste von Eugen Herriegel.
    Das Zitat werde ich mir aufschreiben und in einer Klarsichthülle an der Wand anbringen.
    Die Übung dieser Einheit färbt auch schon auf die alltäglichen Hausarbeiten ab und ich mache vieles lockerer und ausgeglichener – entdecke die Langsamkeit für mich!
    2 Kilo sind seit dem L 5 in Berlin auch schon weniger auf der Waage. Das Kalorien-Zettel-Placebo hilft wirklich.
    Vielen Dank Eugen auch für diese Lerneinheit! – Ich komme zwar langsam, dafür gut voran.
    Rita

  2. Hallo an alle,

    Routine also, na ja mit dem Morgenritual ist das kein Problem. Mit der 60-60-30 Einheit schon. Da ich ja Patienten habe, weiß ich nicht so recht wie ich das hinbiegen soll. Ich kann klar mir 30 Minuten vor dem ersten Patient oder auhc eine Stunde vorher, die Buchführung machen, Rechnungen schrieben oder Telefongespräche führen.
    Ich glaube mein größtes Problem ist wie fülle ich die 60 minuten – da ich gerade keine lange andauernden Aufgaben habe. Und wenn doch arbeite ich sie runter und sie sind weg.

    Also wenn einer eine Idee hat – bin gespannt darauf.
    LG Chrisi

  3. Puh, endlich habe ich meine Informationsaufnahme dieser Einheit abgeschlossen. Ich habe schon Routine in meinen Routinen. Anfangs hatte ich mühe 60:60:30 durchzuhalten. Doch jetzt gelingt mir dies leicht, denn ich weis was ich tun will und habe meinen Focusmuskel ausreichend trainiert.

    Es geht es ans umsetzten, dass mich der Tanz Tanz.

    Um die nächste Einheit schneller erfassen zu können, habe ich mir Gedanken gemacht. Ich brauche meist für 5 Minuten Video etwa 30 Minuten um diesen zu erfassen. Da die Einheiten meist 60 Minuten haben, habe ich folgendes Zeitplanung mir ausgedacht: Samstag und Sonntag werde ich 4 Einheiten a 30 Min machen und Mo bis Do 30 Minuten, am besten passen diese in das Morgenritual, zumindest unter der Woche. Bin gespannt ob ich nächste Woche mit der nächsten Einheit fertig bin diese zu erfassen.

    Neue ist ein bisher noch nicht aufgetretener Wiederstand. Diesen bemerke ich beim Morgenritual am stärksten. Was wehrt sich da? Warum fühlt sich das so an?
    Kennt jemand so was und wie ist er diesem Begegnet. Würde mich freuen wenn ich ein paar Tipps bekommen kann. Vielen Danke im Voraus.

    Viele liebe Grüße von Ralph Vitzthum

  4. Hallo Zusammen,
    in meiner Klatte/Ordner Gedankendoping notiere ich mir das Gehörte. Bisher hatte das immer locker in einer Woche geklappt. Doch in dieser Einheit ist es so viel Neues, das ich einfach nicht zu Ende komme. Mit der 60-60-30 Einheit habe ich bekonnen, besser gesagt mit 2 60-60-30 Einheiten. Ich habe mir hier auch die großen Themen vorgenommen und arbeite mich von den Großen Steine durch. Doch das führt mich in Zeitnot, weil das Alltagsgeschäft bzw kleine Aufgaben sich dann türmen.
    Am Freitag habe ich es dann mal mit mehreren dieser kleineren Aufgaben in der 60-60-30 Einheit probiert und muss sagen, ja ich habe mehr weggeschaft. Vielleicht sind diese Steine einfach zu groß für eine 60-60-30 Einheit und gehören in den Wochenplan oder gar Monatsplan rein. Ich werde den Inhalt auf einen größeren Zeitrytmus setzen und dann aufteilen und umsetze. Ich werde damit noch weiter rumexperimentieren.

    Viele liebe Grüße an euch alle und vielen Dank an Eugen Simon für diesen phantastischen Kurs

  5. Hallo Michael,

    da hilft nur eins – und es ist mir zu Anfang auch sehrt schwer gefallen: ENTSCHEIDE DICH FÜR EINE SACHE!

    Das hatten wir schon bei der Prioritäten Pyramide und es ist enorm wichtig, das durchzuziehen. Du kannst nicht alles in einer Einheit und Du musst auch nicht. Lieber konsequent kleinere Schritte und kleine Erfolge aneinanderreihen als Frustrationen über NICHT Ereichtes.

    Und eben dabei – das wichtige vom unwichtigen unterscheiden und dann IMMER MEHR des wirklich wichtigen zu tun (höchster Zeitwert im Bereich Beruf) – gehören ROUTINEN und damit wachsende Erfahrung.

    Kopf hoch und weiter!

    Cheers
    Eugen

  6. Nach einer Woche im 60-60-30 Modus wollte ich hier mal meine Erfahrung damit kund tun, weil ich denke, es werden sich andere Teilnehmer darin wieder finden.

    Es ist keine große Herausforderung für mich, 50 Minuten-Blöcke zu planen und dann konzentriert und ohne Störung durchzuarbeiten. Das klappt zumindest meistens.

    Die Herausforderung besteht bei mir darin, dass es mir oft nicht gelingt, die vorgenommene Teilaufgabe innerhalb dieser (kurzen) Zeit zu erledigen.
    Ich bin dann am Ende des Zeitblocks oft an einer Stelle, an der ich weder mit der Aufgabe fertig bin, noch diese sinnvoll unterbrechen kann.
    Das führt dann dazu, dass ich “überziehe” und zudem auch noch die Pause dabei draufgeht, bevor ich dann verspätet und ohne Pause zum nächsten Block wechsle.

    Dann bin ich wieder unversehens im klassischen Muster des “von Termin zu Termin Hetzens”, was ja mit sehr ungesundem Stress verbunden ist.

    Hinzu kommt erschwerend, dass ich so über den Tag noch viel zu viel zwischen völlig unterschiedlichen Aufgaben hin und her springe.
    Das dient auch nicht unbedingt der Effizienz.

    Ein Lösungsansatz ist vielleicht, schon bei der Tagesplanung mehr Doppel- oder Dreifachblöcke mit ein und derselben Aufgabe zu belegen.

    Auch wenn ich schon jetzt merke, dass ich – durch die 60-60-30 Methode wie auch durch das Belegen des ersten Blocks mit der wichtigsten Aufgabe des Tages – mehr schaffe als früher, ist es für mich unbefriedigend, viele Aufgaben nicht fertig zu bekommen und am nächsten Tag den Vorgang wieder in die Hand nehmen zu müssen.

    Vielleicht hat der Eine oder Andere von Euch gleiche Erfahrungen und eine Lösung für diese Problematik (auweia – da war es wieder das Unwort), also für diese Herausforderung.

  7. Im Ergebnis meiner 3 Fokustage habe ich
    1. Mein Morgenritual mit einem neuen Affirmationstext versehen (Inspriration auch von Napoleon Hill), den ich jeden Morgen zwischen 2 gymnastischen Übungen parallel zum Rasieren laut spreche. (Ich glaube, das ist ein erlaubtes Multitasking ;-)
    2. Mein Abendritual um neue Fragen ergänzt
    3. Meine Wochenplanung (Sonntag) um ein regelmäßiges Kompass-Element ergänzt: Ausgewählte Übungen aus ZP-Prinzip u.a. Selbstmanagement-Tools anwenden und damit ggf. Routinen zu verbessern und in der laufenden Woche zu testen. In der nächsten Woche erfolgt dann der Abgleich: Sind die Ergebnisse besser als vorher? Wie fühlt sich die neue Routine an?
    Das hat zur Folge, dass ich mich diszipiniere, wenigstens 1 Woche eine neue Routine zu testen, bevor ich sie bewerte.

  8. @tanja 1.0

    ´tschuldigung, dass ich mich nicht früher gemeldet habe ;-) Mein Unterbewusstsein hat offensichtlich keine Lust, die geplanten Änderungen mitzumachen. So bekomme ich immer wieder viele Herausforderungen, die vordergründig dringlich sind und deshalb abgearbeitet werden müssen. 60-60-30 klappt dann richtig gut, erhöht die Effizienz und verkürzt die benötigte Zeit – aber dann kommt schon das Nächste “Wichtig und Dringend” um die Ecke, als hätten sie sich verschworen. deshalb “hänge” ich inzwischen bei Einheit 9 (immerhin).

    Zur Planung habe ich mir jetzt eine neue Hilfe einfallen lassen (Danke @Eugen): ich nutze bei der Tagesplanung, die ich von den Zielen her entwickle, die vier Quadranten 1. wichtig und dringend, 2. wichtig, 3. dringend, 4. weder noch.

    Im 1. Quadranten stehen meist 2-4 Ergebnisse die ich erreichen will/muss. Für jedes Ergebnis ergeben sich 1-5 Aktivitäten, die zu erledigen sind.

    Im 3. Quadranten (Dringend) steht viel Tagesgeschäft, dass ich zur Zeit ein wenig zu delegieren versuche.

    Der 4. Quadrant (weder-noch) ist meistens leer, weil ich das Überflüssige und Nutzlose dank der CD´s “Im 7. Himmel der Zeit” weitgehend abgeschaltet habe.

    Nur im 2. Quadrant steht noch viel zu viel. Das Versuche ich durch die Entwicklung von Zwischenzielen drastisch zu reduzieren.

    Dann werden als erste Tagesziele die aus Q 1 mit den erforderlichen Aktivitäten alss erstes eingetragen. Das gibt die erste 60-60-30 – Einheit, manchmal auch noch eine zweite :-(

    Als nächstes kommen die top 3 aus Q 2, der Rest wird vertagt.

    Und dann baue ich soweit als möglich Q 3- Ziele ein

    alles natürlich immer mit den entsprechend erforderlichen Aktivitäten. Je mehr man übt, um so besser wird das Gefühl für den Zeitbedarf und um so genauer wird die Planung.

    Und vor allem Anderen plane ich zunächst die Pausen und ihre Verwendung !!

    So werden die Tage immer effizienter genutzt – finde ich jedenfalls. Ich bekomme jedenfalls in der gleichen Zeit im Vergleich zu vorher deutlich mehr erledigt.

    Das ist noch nicht das perfekte System, aber wir arbeiten dran – und gut ist ja erstmal gut genug ;-)

    Lieben Gruß an alle
    Christian

  9. Huhu, ist da wer? Man liest ja gar nichts mehr ….

    Traue mich noch nicht so richtig ins Endspiel, weil mir die prächtige Planung und vor allem deren Umsetzung noch etwas Mühe bereitet. Da müssen noch einige Dinge zur Routine werden…

    Meine Performance in den 60-60-30 Einheiten wird immer besser, ist aber je nach Thema auch schwankend. Hab ich eine harte Nuss zu knacken (z.B. neues Konzeptionieren, bei dem ich noch keine Vorlage habe), ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass das Teufelchen mit vielen anderen alternativen Tätigkeiten daherkommt. Es kostet mich dann doch recht viel Energie dabei zu bleiben. Das einzige was mich (meistens, nicht immer) dabei hält ist die Erfahrung, dass ich irgendwann doch in eine Art Flow komme, auch wenn das manchmal ganz schöne lange dauert (und der Timer dann eigentlich schon abgelaufen ist ;)

    Größter Feind: meine Email-Inbox. Wenn ich zur Erledigen einer Aufgabe eine Info aus einer Mail brauche, ist es fast unmöglich nicht die inzwischen neu hereingekommenen Mails zu lesen . Und dann bin ich auch mal ganz schnell bei einem anderen Thema. Probiere gerade gegenzusteueren, in dem ich relevante Mails ausdrucke, obwohl sich das grundsätzlich eigentlich blöd finde. Alternativ in diesem Fall das meditative “Ohmmmm” und zurück zur Aufgabe…. hier muss noch modelliert werden

    Hauptproblem in Sachen Planung: Ich kann meist schwer einschätzen wie lange ich für eine Aufgabe brauche und lade ich mir in der Regel viel zu viele Dinge für den Tag auf. Da muss ich unbedingt realistischer werden. Von dem Konzept “produktiv arbeiten und dann eben nachmittags mal zur Belohnung an den Strand gehen…” bin ich leider noch weit entfernt. Meistens ist dann wenig Tag, aber noch viele Aufgaben übrig. Denke daher gerade darüber nach mal Buch darüber zu führen, wie lange ich für bestimmte Dinge brauche. Vielleicht ergeben sich ja daraus auch Hinweise, dass ich manchem Kunden mehr fakturieren muss.

    Dann muss ich nur noch einen perfekten Tag für die Wochenplanung finden, denn die schiebe ich noch viel zu häufig einfach von Tag zu Tag vor mir her….

    Tanja

  10. @ alle
    bin durch, habe meine Prüfung geschafft und kann mich jetzt den neuen Zielen widmen. Routinen und das einhalten eines Plans hat mir aufjedenfall geholfen, auch das gute gfühl das ich, vom Zeitplan her, nicht mehr machen konnte.
    Jetzt wird die beschäftigung mit dem ZP-Prinzip und das umsetzen wieder Raum bekommen.
    alles gute an euch Alle.
    Arndt.

  11. Habe inzwischen auch das Abendritual fest ein- und durchgeplant. So verhindere ich, zu spät ins Bett zu kommen.
    Die 60-60-30-Einheiten am Morgen/Vormittag klappen bestens.
    Ich nehme mir aber immernoch zu viel vor und plane zuwenig Zeit für unvorhergesehenes ein. Deshalb bleibt noch immer am Ende des Tages kaum freie Zeit für mich übrig. Das muss und wird sich in den nächsten Wochen ändern.

  12. @ alle
    Ist jemand von euch auch auf dem Sprungbrettseminar in Stuttgart/Sindelfingen?

    @ arndt
    Alles Gute für die Prüfung. Wenn du prächtig geplant hast, bist du ja sicher ganz wunderprächtig vorbereitet. ;)

  13. Für diese Einheit nehme ich mir wieder 2 Wochen. Das Planen im Groben hat mir schon immer großen Spaß gemacht. Für die Detailplanung der On- und Off-Ramps brauchte ich einige Überwindung. Keine Frage, ich kenne genug Beispiele bei mir, wo das Unterlassen dieser kleinen Planung zu dummen Situationen und Grauen Zonen geführt hat. Gerade das Morgenritual braucht noch einige Detailfestlegungen, um nicht immer wieder von abschweifenden Gedanken oder Überlegungen, in welcher Reihenfolge ich die Sporteinheiten denn diesemal besser machen solle, unterbrochen zu werden.
    Das Beispiel mit dem Mann, der seine erste 60-60-30-Einheit mit Kundenakquise gemacht hat, passt ideal zu mir. Das wende ich bereits an. Pech haben die Leute, die mich dann in der großen Pause (30) zurückrufen ;-)
    In meiner Situation werde ich glücklicherweise so gut wie gar nicht von anderen unterbrochen. Hier ist es vor allem das “innere Spiel”, das zur Meisterschaft gebracht wird.

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