Schnellstarteinheit 3

Hallo Zeitsparer,

heute geht es um die “graue Zone”. Hört sich an wie ein Filmtitel, ist es aber nicht. Hingegen ist es ein äußert wichtiges Konzept, um sein eigenes – sehr oft irrationales – Verhalten zu verstehen… und dann zu verändern.

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Der restliche Beitrag ist nur für Teilnehmer des ZPPrinzips ersichtlich.

44 Gedanken zu “Schnellstarteinheit 3

  1. Da gibt es eine RIESEN Erkenntnis :
    100% im jetzt sein und das tun was es dort zu tun gibt..
    erfreulich fest zu stellen das ich dieses dauerhaft umzusetzen geschafft habe. LG Andreas

  2. Erst wusste ich gar nicht so recht, wo und wie meine grauen Zonen aussehen. Wenn ich anstatt der “grauen Zone” das für mich treffendere “Ablenkungen” setze, sieht die Sache schon anders aus. Da gibt es einige und viele sind mir nicht mal bewusst. Das wird sich ab heute ändern.

    Gerade im beruflichen merke ich die “Ablenkungen” schon seit langer Zeit und habe mir immer wieder überlegt, wie ich das in den Griff kriege. So einiges strukturierte ich bereits mehrmals um, aber so ganz gefällt es mir immer noch nicht und einen richtigen Überblick über die Massen zu behalten fällt mir schwer. Hier ein Annruf, dort ne Mail und schon ist der Fokus weg. Dann gibt es Aufgaben bei denen ich auf jemanden warten muss, um weiter daran arbeiten zu können. Also wird mit Aufgabe 2 weiter gemacht. Wenn dann die Info zu Aufgabe 1 kommt, gehts zu dieser zurück, um es abzuschließen.

    Das kostet mich umheimlich Zeit und Energie und hier hoffe ich im laufe der nächsten Wochen eine Lösung für mich zu finden.

    Was weitgehend funktioniert nach längerem Training, ist von der Arbeit abzuschalten, wenn ich auf dem Heimweg im Zug sitze (oft schon auf dem Weg von der Arbeit zum Bahnhof). Wenn ich zu Hause bin, drängen sich zwar immer wieder mal Gedanken an die Arbeit durch, aber es hilft ihnen nichts, weil ich mich damit nicht näher beschäftige, geschweige denn für die Arbeit zu Hause etwas tue (außer ich arbeite nach vorheriger Genehmigung von zu Hause aus und dann darf ich diese Zeit auch ins Zeitsystem eintragen lassen – das ist aber extrem selten). Anders siehts aus, wenn ich in der Arbeit bin. Da denke ich öfters als mir lieb ist an die Familie oder was nach der Arbeit noch ansteht.

    Das Thema Ablenkungen werde ich im Auge behalten und mich selbst intensiver beobachten.

    LG
    Sabine

  3. Hallo,
    du meine Güte ich befinde mich ja ständig in der grauen Zone.
    Das ist ein Schock:-o

    Und zwar in allen Lebensbereichen, gehe ich joggen, denke ich an das Duschen, meditiere ich, denke ich daran, dass ich später in die Arbeit komme und aber früh gehen muss. Esse ich, dann lese ich oder mache Notizen.

    Die einzige Zeit in der ich wirklich bei der Sache bin, scheint die Zeit für mein soziales Projekt adventurecare e.V. zu sein. Und wenn ich einen Coachee bei mir habe. Bin mir nicht sicher, ob mein Verhalten den Rückschluss zulässt, dass es daran liegt, dass ich die ´Dinge bei denen ich den Fokus nicht halten kann auch nicht gerne mache.

    Erschreckend ist auch, wie oft ich in der Arbeit an private Dinge denke.

    Diese Übung hat es in sich und ich merke wie unachtsam ich durch mein Leben gehe und wie schwer es mir fällt, den Fokus auf nur eine Sache zu halten. Die Gleichzeitigkeit die heutzutage überall sichtbar ist hat mich voll im Griff.

    Gut, dass ich die Übung mache. Das war eine wichtige Erkenntnis, über die ich mir überhaupt nicht bewusst war.

    Wie geht es den anderen? Welche Schlüsse zieht ihr? Was habt ihr vor, um das zu ändern. Also ich beobachte mich nun ein bisschen mehr……

    Gute Nacht.
    Birgit

  4. 1000 Dank für den Superimpuls. Werde mich beobachten und identifizieren, wann und wie ich in die graue Zone trete.
    Habe bei der Übung einen Glaubenssatz identifiziert, der sagt: Respekt und Verantwortlichkeit bedeutet immer verfügbar zu sein. Welch ein Unsinn? Jetzt ist es bewusst, der Automatismus hat ein Ende und ich die Wahl.

  5. Dass ich mich gleichzeitig in mehreren Dimensionen befinde, war mir vorher schon bewusst. Ich wusste doch nicht, wie sehr.

    Gerade beim Essen konnte ich mich nicht auf das Essen fokussieren, sondern musste mit mir Kämpfen um nicht zum Hörer zu greifen und jemanden zum Geburtstag zu gratulieren. Und dann habe ich das doch getan. Mich abgelenkt und angerufen.

    Mir fehlt es generell sehr schwer mich auf das Essen zu fokussieren, obwohl ich weiss, dass das gut für meine Gesundheit ist. Habt Ihr Übung darin?

    Allgemein vergesse ich Dinge schnell, wenn ich sie nicht aufschreibe oder direkt tue. Deswegen tendiere ich dazu, Dinge direkt umzusetzen oder aufzuschreiben. Beim Essen fehlt mir diese Möglichkeit.

    Ich habe sehr viele graue Zonen überall, vor allem im Beruf denke ich an Familie und zu Hause an die Arbeit. Das wird noch dadurch verstärkt, dass ich kein Bürozimmer habe und im Wohnzimmer arbeite und mich manchmal ablenken lasse.

    Also liegt einiges an Training vor mir.

    Herzlichen Dank Eugen. :)

    Viele herzliche Grüsse,
    Alex

  6. Während das Video lief, habe ich mir meinen Abendessen vorbereitet und dachte: ich habe eigentlich keine graue Zonen….
    Als das Essen fertig war, kam ich mit meinem Teller zum Schreibtisch .. und dachte: hoppla! Da ist sie! Die graue Zone… Suppe löffeln und dabei EMails löschen…. oder beantworten… und dabei die vom Löffel abtropfende Suppe spritzt auf die Tastatur… nanana… daran könnte ich ändern…. wenigstens eine Serviette hinlegen! :)

    an sonst kann ich gut bei einer Sache bleiben und meine Aufmerksamkeit im Jetzt halten… (hab bereits lange geübt!)

    LG

  7. Grauzonen so viel wie der Tag lang ist.
    Speziell bei der Arbeit kreisen immer Gedanken die nicht zu der Tätigkeit gehören. Ist man mit einem Projekt beschäftigt kommt das andere Projekt in den Sinn und lenkt ab.
    Das muss besser werden.
    Auf in die Arbeit … ;-)
    Gruss Martin

  8. Mich erinnert diese Lerneinheit an einen Zen-Lehrer:
    Wenn ich sitze, dann sitze ich

    Ein in der Meditation erfahrener Mann wurde einmal gefragt, warum er trotz seiner vielen Beschäftigungen immer so gesammelt sein könne.

    Dieser sagte:
    “Wenn ich sitze, dann sitze ich,
    wenn ich stehe, dann stehe ich,
    wenn ich gehe, dann gehe ich,
    und wenn ich ankomme, dann komme ich an…”

    Da fielen ihm die Fragesteller
    ins Wort und sagten:
    “Das tun wir auch,
    aber was machst du noch darüber hinaus?”

    Er sagte wiederum:
    “Wenn ich sitze, dann sitze ich,
    wenn ich stehe, dann stehe ich,
    wenn ich gehe, dann gehe ich,
    und wenn ich ankomme, dann komme ich an…”

    Wieder sagten die Leute:
    “Das tun wir doch auch!”

    Er aber sagte zu ihnen:
    “Nein,
    wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon,
    wenn ihr steht, dann geht ihr schon,
    wenn ihr geht, dann glaubt ihr euch schon am Ziel …”
    ——————————————————————————-
    Achtsamkeit üben in den jeweiligen Bereichen und die Bereiche gedanklich und zeitlich abgrenzen können ist mit dieser Übung wohl gemeint. Das ist nicht immer leicht.
    So ist es wahrscheinlich wirklich wichtig, abschweifende Gedanken, die in den nächsten Bereich überfließen und somit “grau” machen, zu stoppen und im gegenwärtigen Augenblick zu sein.
    Geht das in die richtige Richtung?

    Rita

  9. Nun, so deutlich habe ich mir das noch nicht bewußt gemacht, das mit den “Grauzonen”. Hier liegt wohl auch das “Hauptübel” für gelegentliches Verzetteln mit – für den Moment -unwichtigen Dingen. “Den Fokus halten”, das schreibe ich mir für die nächsten Tage auf die Fahne.

    < >

    In diesem Sinne einen guten Start in den neuen Tag.
    Lieben Gruß
    Ulrike

  10. Ich konnte erst nicht verstehen, was “Grauzonen” genau sind. Jetzt weiß ich, dass ich unzählige habe! Ich denke, man muss hier differenzieren. Auch habe ich bereits einen Großteil meiner beruflichen Tätigkeit zum “Hobby” gemacht und damit Teile rausschmeißen können, die ich nur ungerne tat und die mir überhaupt gar nicht lagen. Es gibt hemmende und fördernde Bereiche. So fallen mir öfters Parallelen aus meinen verschiedenen beruflichen Schienen ein, sodass Synergieeffekte da sind! Hier notiere ich das auf einem Blatt und lege es in diesen Ordner, um es später weiter verfolgen zu können. Dann kann ich mich weiter auf meine momentane Arbeit konzentrieren.
    Der andere Punkt ist einfach, dass man alle Ablenkungsfaktoren ausschalten muss.
    Wie sieht es aber mit “Mulittasking” aus? Wir Männer sind hier ja benachteiligt. Aber es gibt sinvolle Dinge, wie z.B. Audios hören, während des Autofahrens oder im Stausteckens. Ich höre die auch während des Essens. Während des Sports (jeden 2. Tag – jeweils ca. 1,5 bis 2 Stunden) mache ich mir oft im Kopf Gedanken für meine unmittelbaren nächsten Schritte oder denke über generelle Strategien nach. Man hat hierbei einen gewissen Abstand dafür.
    Liebe Grüße
    Armin

  11. So die Einheit 3 -finde ich glaube ich die Schwierigste.

    Wo e sgut klappt ist in der Partnerschaft und in Beziehungen- der Mensch der mir jetzt Gegenübersteht ist der wichtigste im Moment. Ich versuche konzentriert zu zuhören und aktive konversation zu betreiben.
    Meine Grauen Zonen ligen eher im Bereich wenn ich etwas tue schon das nächste zu denken und nicht ganz bei der Sache zu bleiben
    Fokus Fokus Fokus – der kommt mir immer wieder abhanden.
    Alles schnell und Nebenbei- werde heute bewusst versuchen noch mehr im hier und jetzt zu sein. Eins nahc dem anderen nicht alles gleichzeitig.

    Nachdem ich diese Woche ja schon 3 x gejoggt bin – wenn auch teilweise kürzer als sonst hatte ich mich doch dabei ertappt zu denken, man ich muss schneller laufen damit ich auf die Arbeit komme. Dann hatte ich mich aber wieder dem MP3 Player gewidmet und die Schnellstarteinheiten nocmal angehört.

    Wenn ich im Urlaub bin denke ich auch an die Arbeit, weil wenn ich jemanden sehe der Schmerzen hat, dann biete ich einfahc meine Hilfe als Chiropraktikerin an. Warum soll ich nicht 10 Minuten meines Urlaubs abgeben oder auch ein bisschen länger wenn dadurch ein andere Schmerzfrei ist.
    Allerdings sehe ich diese Art von Arbeit ja auch nicht als Arbeit an sondern das ist meine Berufung – und dann passt das ja auch wieder.

    LG Chrisi

  12. Also die grauen Zonen als Selbstständiger, ein schwieriges Thema. Früher als Angestellte bin ich aus der Firma raus und war in Gedanken nicht mehr bei der Arbeit. Also ich konnte das super trennen und einfach abschalten.

    Aber jetzt ist das schwieriger. Ich hab’s ja schon seit einiger Zeit geschafft TROTZ vieler offener Projekte mich 2-3 Mal pro Woche einfach mal auf’s Rad zu setzen und für 2 Stunden das Büro, Büro sein lassen. Man lebt ja nur einmal! Das Problem dabei ist dass man dann ein schlechtes Gewissen hat, weil man nicht im Büro ist. Und umgekehrt: Ist man zuviel im Büro ist man schlecht gelaunt weil man z.B. den Sport vernachlässigt. Auch ist es für mich schwierig mich vom Schreibtisch loszueisen wenn ich mich mal in ein Thema vertieft habe und mich dabei keiner stört, da wird sogar mal das Essen vergessen.

    Werde ich aber immer wieder gestört, z.B. durch Anrufe brauche ich immer viel Zeit bis ich wieder an dem Punkt angelangt bin, bevor z.B. das Telefon geklingelt hat. Und genau in dieser Zeit beginne ich dann Dinge zu vermischen und in die Grauzone zu rutschen, weil ich mir dann denke jetzt ist es sowieso schon egal, bin ja eh nicht mehr konzentriert.

    Also das Fokussieren ist wohl bei mir ein wichtiges Thema.

  13. Ich stelle fest, dass sich bei mir die graue Zone sehr stark im “Jetzt & Gleich” befindet… Egal was ich tue,.. ich denke schon an die nächste Aufgabe, an den nächsten Schritt, an die nächsten Tage… Es fällt mir unheimlich schwer im JETZT zu sein…. mich zu fokussieren… Freue mich schon auf die nächsten Übungen um das zu lernen im jetzt und hier zu leben….

  14. Ich kannte das Thema so noch nicht. Und mein Tag besteht nur aus Grauzonen. Nun bin ich mal gespannt was passiert wenn ich dies trainiere im puren Leben zu sein.

    Euch allen noch einen schönen sonnigen und erfolgreichen Tag, wünscht euch Ralph

  15. Die Schnellstarteinheit 3 habe ich mir in der Mittagspause gegönnt. VOR dem Essen :-) Meine Notizblätter sehen auch aus wie eine graue Zone. Hier was, da was, Gross- und Kleinschreibung, noch schnell eine Anmerkung rausgesprudelt, … und am Schluss nachträglich Bulletpoints setzen, damit es halbwegs strukturiert aussieht :-) Habe eine vierte Kategorie ‘Zuhause’ eingefügt. Dort habe ich auch so eine Parallelwirtschaft (TV im Wohnzimmer für Nachrichten anschalten, in der Küche steht was auf dem Herd, und dabei noch eben am iPad Emails checken oder in den Keller zum Wäsche aufhängen… da kann schonmal was anbrennen). Eugen gibt den Dingen einen Namen, und das hilft. Tschüs, graue Zone, ich geh jetzt zum Fokus.

  16. Graue Zonen habe ich bei mir, außer der Angewohnheit, unter der Arbeit zu essen, und keine festen Mahlzeiten zu zelebrieren, kaum ausmachen können.

    Also beim Arbeiten Essen und – wenn ich mich denn einmal wirklich allein zu Tisch setze – beim Essen arbeiten, weil ich da nicht bewusst abschalte und dann doch weiter am aktuellen Arbeitsthema “knabbere” wären dann die grauen Zonen. Hmmm….
    Ich hab ja schon mal etwas weiter “gespickt” und bin da auf das 60-60-30 Prinzip gestoßen. Ich glaube, ich “verheirate” diese Themen miteinander und baue feste Pausen mit bewußtem Essen ein. (Ich bin nämlich auch so ein “OhnePausebiszumUmfallen” Typ. Gewesen!
    Liebe Grüße
    Inkga

  17. Bei mir liegt zum Thema “graue Zonen” wohl auch das Augenmerk auf der Trennung von Arbeit und Familie. Eine andere Zone habe ich jedoch im Bereich Gesundheit entdeckt: Beim Essen fernsehen. Eine unschöne Angewohnheit, derer ich mir auch vorher schon bewusst war. Trotzdem habe ich erst jetzt den Schritt geschafft, alle Lebensmittel in die Küche zu verbannen und werde in Zukunft nur noch dort essen. Das wäre damit gleichzeitig ein Schritt gegen die “Snack-Kultur”. Drückt mir die Daumen im Kampf gegen das Reptil ;-)

    LG
    Julia

  18. Den Ansatz der “Grauen Zonen” finde ich sehr interessant. Habe einige davon erkannt und freue mich darauf diese in den nächsten Wochen zu beseitigen, um meine Tätigkeiten bewusster zu erleben.

  19. Also mit den grauen Zonen kann ich wenig anfangen. Sicher kommen auch in der Freizeit mal Gedanken an die Arbeit. Grundsätzlich kann ich das aber ganz gut trennen und in der Freizeit auch abschalten.

  20. Die graue Zone:
    aber HALLO, von denen habe ich einen ganzen Haufen.
    Wenn ich zuhause bin, so denke ich nonstop an die Arbeit und mein Handy, mit welchem ich meine Mails abrufen kann, klebt an mir, wie mein Schatten.
    Wenn ich beim Sport bin, bin ich geistig bei der Arbeit. Selbst wenn ich mit Freunden ein Bier triken gehe, so “verfolgt” mich meine Arbeit, inkl. Handy.
    Vor 3 Tagen habe ich schon von mir aus angefangen, unser Haus, nach getaner Arbeit, als Handyfreizone zu deklarieren. D.h. ich lasse dieses “Ding” im Auto.
    Ich kann mich seit dem schon viel besser konzentrieren und erlebe meine Freizeit bewusster. Ich hoffe dies hält an und ich kann der “Sucht” widerstehen.
    Das Video der grauen Zone gibt mir bei diesem Tun recht und ich werde versuchen, meine Unkonzentriertheit “gehen zu lassen”

  21. @Josef Mir ging dein Satz “Jetzt arbeite ich in meiner Freizeit” nicht aus dem Kopf, das löste bei mir den Gedanken aus, ich würde mir Arbeit mit nach Hause bringen-brrrr.
    Heute ist bei mir dann “Und jetzt ist jede Arbeit ganz einfach eine Freizeitbeschäftigung.” in den Focus gerückt und plötzlich dachte ich, das ist es.
    Jede Arbeit – also auch die Arbeit, die in der Freizeit anfällt – als Freizeitbeschäftigung zu sehen, war jetzt für mich ein sehr energetisierender Gedanke.
    Danke dafür.
    Karla

  22. @christianberg
    Denke mal es werden noch Möglichkeiten aufgezeigt wie man mit “Schlechten Gewohnheiten” umgehen bzw. diese beseitigen kann.
    Arzt sagt: Kein Alkohol, keine Zigaretten, Keine Frauen.
    Patient sagt: Warum soll ich dann lange Leben.
    Bin nicht sicher wer länger und besser lebt.
    Der der seine Zeit verbringt mit dem Kampf gegen die schlechten Gewohnheiten oder der, der sich mit diesen Gewohnheiten verbündet?
    Was denkst Du?
    Vielleicht muss man ja auch bestimmte Dinge auch tun, abarbeiten.
    Bei all den Büchern, Seminaren über Erfolg müssten ja alle schon im 7ten Himmel und brutal erfolgreich sein. Mein Hund, meine Katze. Sorry meine natürlich Mein Geld, Mein Flugzeug, usw.
    Aber dem ist nicht so.
    Darum denke ich durchaus, es gibt noch etwas anderes. Vielleicht hat man doch ne Aufgabe die sich mit Schema 015 nicht lösen lässt.
    Schönes Wochenende

    • @ Josef
      die Hauptgründe, warum Menschen bei all den Büchern, Seminaren über Erfolg nicht schon alle im 7ten Himmel und brutal erfolgreich sind, sind, dass sie
      1. mehr reden als tun
      2. es alleine versuchen
      3. nicht die 100% Verantwortung für Ihr Denken und Handeln übernehmen
      4. zu früh aufgeben
      und noch ein paar mehr :-) In der Tat gibt es ebenso viel Gründe für Erfolg, wie für Mißerfolg.
      Es ist viel wahres dran an dem Spruch, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist. Es gehört konsequentes, oft jahrelanges Training dazu, um ein Meister zu werden.
      Ein Meister des Wortes – Johann Wolfgan von Goethe – hat es vor über 200 Jahren passend formuliert:
      “Vom Ziel haben viele Menschen einen Begriff, nur möchten sie es gerne schlendernd erreichen.”

  23. @josef
    danke für die Auseinandersetzung Raucher/Gesundheit. So ist das schlechte Gewissen erst mal beseitigt ;-) . Das ist ja schon mal ein erster Schritt, den inneren konflikt aufzulösen.

    Aber irgendwie scheinen wir beide da was völlig falsch verstanden zu haben. Also lass uns noch mal dran arbeiten.
    Gruß
    Christian

  24. @karlaseeger
    Das zweite Mal war schon besser.
    Freizeit und Arbeit.
    Jetzt arbeite ich in meiner Freizeit und Arbeit ist Freizeit.
    Das ist schon cooler.
    So kann ich nie wieder meine Zeit verschwenden.
    Vor Jahren habe ich schon mal entschieden, dass wenn ich schon etwas tun “muss”, dann tue ich es wenigstens gerne. (Hat mir viel gebracht)
    Und jetzt ist jede Arbeit ganz einfach eine Freizeitbeschäftigung.

  25. Coole Sache mit der integration der Teile die sich widersprechen.
    Auf der einen Hand Gesundheit
    Auf der anderen Hand Raucher
    Mit vereinten Kräften hab ich jetzt das Gefühl
    *Rauchen ist Gesund*
    Hab ich da was falsch gemacht?
    Oder ist nach dieser Übeung Rauchen gesund?
    Oder hätte ich die Übung zuerst anhören sollen und danach entscheiden welche Teile sich auf meine Hände begeben?
    Oder kann ich die Teile vielleicht auch wieder trennen.
    Da die Regierung ja sagt Rauche ist nicht gesund.
    Aber wir sind ja Selbstdenker: Also ist Rauchen gesund.

  26. Ja, auch ich “leide” unter der grauen Zonenkrankheit ;-) Ganz schlimm: ich bin sehr oft unkonzenriert und lasse manchmal sogar meine Gedanken beim Reden in meiner Vorlesung abschweifen. Denke fast immer schon an den nächsten Schritt, anstatt den gerade aktuellen ganz bewust zu gehen.
    Ich hätte die Übung 3 Stunden lang fortsetzen können. Ich bin gespannt, welche Techniken wir kennen lernen, um das in den Griff zu bekommen. Mit Meditation habe ich es schon probiert. Bleibe zuversichtlich.

    Das Einführungsaudio habe ich noch am selben Tag in Auszügen 3 Mal gehört. Beim Bügeln. Habe es mir für Freitag zur “Meditation” auf Termin gesetzt.

  27. Hallo
    mein ganzer Tag besteht aus Grauzonen!! …schrecklich… Bewusst war es mir, doch es so schonungslos hier niederzuschreiben und dazu zu stehen, die Verantwortung dafür zu tragen…
    @Juergen – sehr interessante Ordnereinteilung
    @Eugen – ich habe mir die Einfuehrungseinheit zwei mal im Auto angehört
    So, da das Wichtigste das TUN ist, mach ich mich jetzt daran
    1) das Unvollendete zu datieren – d.h. im Terminkalender einzutragen, um es dann Schritt fuer Schritt abzuarbeiten
    2) meine bereists gestern vorbereiteten Aufgaben zu erledigen – heute mit Fokus – Eine Aufgabe auf dem Schreibtisch.
    Energie folgt Fokus… wie wahr.

  28. Hallo alle zusammen,
    Christian war es, der mich hierzu angestiftet hat. Ich danke Dir, die ersten 3 Einheiten haben sich schon gelohnt. Schnellstarteinheit Nr.2 hat dazu geführt, daß ich Ordnung geschafft habe in meinem PC und Ablagesystem. Aus unzähligen Ordnern und noch mehr Unterordnern und noch viel mehr Dateien usw. wurden jetzt 2 Hauptordner: Nr.1 “damit verdiene ich mein Geld”; dieser Ordner hat 3 Unterordner, nämlich die Themen, mit denen ich Geld verdiene. Hauptordner Nr. 2 heißt “das benötige ich dazu”. Dieser Ordner hat ebenfalls 3 Unterordner.Sie heißen “Persönlichkeitsentwicklung”, “Werbung”,”Privat”. Das wars. Es gibt natürlich auch jeweils Unterordner, aber ich habe endlich wieder einen Überblick über meine tausend Themen, mit denen ich mich beschäftige und einiges habe ich gänzlich gelöscht nach der Liste aus Übung Nr.1. Mich wundert es, wie ich bei dieser Masse an Informationen, die ich immer wieder vor meinen Augen hatte, überhaupt etwas arbeiten konnte. Ich wollte das schon lange einmal tun, weil ich weiß, welche Auswirkungen es hat, hab´s aber nie getan, weil ich mich überfordert fühlte, das in Griff zu bekommen. Jetzt hab ich es in 4 Stunden geschafft, bin total erleichtert und habe ein gutes Gefühl. Äußerlich sieht es hier im Büro immer aufgeräumt und sauber aus, aber das reicht nicht aus, wie ich jetzt festgestellt habe. Falls Eugen das liest, eine kleine Anmerkung zu Louis Pasteur; seine Sturheit in Ehren, aber er hat auf seinem Sterbebett sein Betrug zugegeben, die Impftheorie ist unbewiesene Theorie und unnütz für die Menschen. Sturheit mag manchmal von Vorteil sein, aber nur so lange sie nicht zu Arroganz, Überheblichkeit, Unbeweglichkeit, Rechthaberei usw. wird. Die Gefahr besteht nämlich. Das nur am Rande. Freue mich auf die nächste Einheit. Viel Spaß weiterhin.. 27.8.2010 Jürgen

    • @ Jürgen
      Eugen liest alles :-) ))
      o.k. im Ernst, zunächst herzlichen Glückwunsch zum erfolgreichen Aufräumen. Das war ein großer Schritt zum Zeitsparen.
      Was Herrn Pasteur angeht, gibt es zwei Dinge zu sagen: die historischen “Fakten” sind durchaus umstritten – für einen gelernten Historiker im Prinzip der Normalfall. Davon abgesehen sollten wir meiner Meinung nach vorsichtig mit Generalverurteilungen sein. In diesem Fall geht es aber gar nicht um möglicherweise umstrittene Theorien von Herrn Pasteur sondern viel mehr um sein Zitat. Unbestritten ist, dass Pasteur ein herausragender Wissenschaftler war (der wie viele dieser Spezies auch dann und wann knallhart daneben gehauen hat…) und diese Erfolge eben auch seiner in dem Zitat gekennzeichneten EINSTELLUNG zu verdanken hat. Diese Einstellung ist nach meiner Erfahrung für Erfolg extrem wichtig, und eben deshalb habe ich sie an dieser Stelle ausgesucht.
      Cheers
      Eugen

  29. Erkenntnis von heute: Scheinbar hab ich noch Probleme mit dem Identifizieren der grauen Zone. Ausser der Grauzone Arbeit/Freizeit fiel mir nichts mehr ein. Gerade im Bereich Gesundheit … hm …. hat da jemand mal ein Beispiel?

    Vielleicht muss das Ganze aber auch erstmal sacken und es geht mir in den nächsten Wochen ein Licht auf, wenn ich gerade in einer solchen drin bin.

    Auf jeden Fall interessantes Konzept.

  30. @Eugen
    Das Einführungsvideo, oder vielmehr das Einführungsaudio habe ich mir nochmal im Auto angehört. Es ist doch recht lang (aber nicht langatmig) und behandelt viele Themen. Um mir den ganzen Stoff tiefer ins Gedächtnis zu graben, hilft nur Wiederholung. Ich werde es sicher noch öfter hören.
    LG
    Marc

  31. @alfonsgaugler
    Auch ich bin Freiberufler und habe oft das Gefühl, nicht genug getan zu haben. Die Folge ist, dass ich oft an das denke, was ich noch alles tun könnte oder müsste, anstatt mich z.B. voll auf meine Kinder zu konzentrieren, wenn ich mit ihnen Zeit verbringe.
    Vor ein paar Monaten, habe ich dann beschlossen, das zu ändern. Meine Kinder sind 3 1/2 und fast 6 und wie jeder weiß, der Kinder hat, entwickeln sie sich rasend schnell.Ich hatte keine Lust darauf diese wunderbare Zeit mit meinen Kindern zu verpassen und genieße seitdem die Zeit mit meinen Kindern viel bewusster. Seitdem habe ich zumindest in diesem Bereich mehr Klarheit und bin auch gleichzeitig entspannter bei der Arbeit, weil ich nicht mehr so ein schlechtes Gewissen gegenüber meinen Kindern und mir habe. Kurz: ich habe deutlich mehr Spaß im und am Leben:-)
    LG
    Marc

  32. @ alfonsgaugler:
    Gerade für die Freiberufler ist die Trennung zwischen Arbeit und Privat sehr wichtig, um in beiden Bereichen effizienter zu sein. Da kommt noch einiges an starken Dopingmitteln auf diese Gruppe zu. Immer bedenken, wir fangen gerade erst an. Je intensiver wir das tun, desto größer der Nutzen im weiteren Verlauf.
    Cheers
    Eugen

  33. Bin mal ganz ehrlich,
    habe erst beim zweitenmal so richtig begriffen was die graue Zone wirklich ist.
    Hier wartet viel arbeit für den freiberuflichen wie mich Arbeit und Privat trennen.
    Habe schön langsam das Gefühl hier steckt meine größte Herausforderung das geistige trennen z.B. von Job und Familie. Aber wie heist es so schön nur wer das Problem erkannt hat, kann auch daran arbeiten.
    Freue mich hier weiter lernen zu können Danke Eugen
    lg Alfons

  34. … wow! Ich finde es einfach unglaublich. Es sind genau diese scheinbar so
    kleinen Teile im Alltag, die ganz schön Energie und vor allem Effizienz
    vernichten. Um die “großen Dinge” des Alltags kümmern wir uns – jedenfalls
    mehr oder weniger – regelmäßig. Für diese kleinen haben wir ja nicht mal
    einen treffenden Begriff im Alltagssprachschatz. “Graue Zone” – einfach
    passend!

    Und: es begeistert mich immer wieder, mit welch gelassener Präzision diese
    kleinen Videos fast schon “genüsslich” ihr Ziel anvisieren, sprachlich
    elegant und geschliffen präsentieren und – buff! – … Treffer. “Versenkt”!

    Danke !!!

  35. Hallo Leute, hallo Eugen,

    nach den ersten drei Quickies (und der Einführung) schon mal eine erste Zwischenbilanz. nihil nove sub sole, nichts Neues unter der Sonne, alles ist schon “irgendwie bekannt”, aber nicht gewusstim Sinne praktisch angewendeten Wissens. Und hier kommt Eugen ins Spiel, der mit seinen sehr praktischen und effektiven Übungen, die banal einfach scheinen, den Schritt, etwas zu tun, extrem leicht macht. Und wenn der erste Schritt immer der schwerste des langen Weges ist, dann ist seine Leistung um so höher zu bewerten.

    Konkret hat die allererste Übung bisher den größten Effekt gezeigt. Seit ich mir mit dieser Übung klar gemacht habe, unter welchen Bedingungen ich am effektivsten arbeite, kann ich viel besser entscheiden, wann ich mich mit was beschäftige. Ich kann entsprechende zeiten planen und die jeweilige Aufgabe und eben auch die Bedingungen schaffen, unter denen ich am effektivsten Aufgaben erledige.

    Den Gewinn von mindestens einer Stunde – nicht in der Woche, sondern am Tag – hat im Übrigen der Hinweis gebracht, auch Pausen regelmäßig einzuplanen. Durch konsequente Pausen nach zwei fokussierten Arbeitseinheiten schaffe ich in den Arbeitseinheiten tatsächlich dramatisch viel mehr.

    Den mentalen Schreibtisch habe ich noch nicht wirklich aufgeräumt, aber auch bei mir viel zu viele Haken :-( Was man nicht so alles für wichtig hält.

    Auch das Unvollendete ist noch ziemlich unvollendet. Die Briefe werden tatsächlich ziemlich lang :-)

    Toll war die Erfahrung der “grauen Zonen”. Obwohl ich mich meistens auf das fokussiere, was ich gerade mache, und dann hier und jetzt bin, habe ich doch die eine oder andere graue Zone entdeckt und mir bewusst gemacht. Der Blick ist deutlich geschärft, der Fokus verbessert.

    insgesamt waren die Quickies also schon ein Riesenerfolg in der Praxis. Dir Eugen vielen Dank dafür. Ich freu mich schon auf die nächsten Einheiten. Die Happen sind noch sehr leicht verdaulich, auch wenn sie kein fastfood sind ;-)

    so, das soll´s für heute erst mal gewesen sein.

    Grüße an alle Selbstdenker
    bis morgen
    Christian

    • Hi Christian,
      nihil nove sub sole, nichts Neues unter der Sonne, gefällt mir gut :-) Das ist es ja gerade: die ollen Griechen wussten es, die noch älteren Chinesen ebenfalls, Franz von Assisi sowieso und dann hören wir mal auf zu zählen. ABER WER SETZT ES UM? Und hier kommen Menschen so wie Du und die anderen Selbstdenker zum tragen, die AKTIV werden, AKTIV etwas T.U.N.
      Im Prinzip ist Gedankendoping nichts anderes als ein aktives Gemeinschaftsnetzwerk bewusst Handelnder, die damit eine neue Realität für sich kreieren – und plötzlich beginnen sich die Dinge zu entwickeln…
      Gruß
      Eugen

  36. Eigentlich war es keine Neuigkeit, aber plötzlich so present – auf einem Blatt Papier…
    Ständig kreist in der grauen Zone ein Begriff – Arbeit – noch ein bisschen Arbeit – noch ein bisschen mehr Arbeit…!
    Alles andere kommt genussvoll zu kurz.
    In den letzten Tagen hat das Aufschreiben wirklich sehr geholfen, mehr Klarheit gebracht, sortiert und erinnert.
    ZP – ein Dopingmittel ;-) ?
    Lg Julia

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