Schnellstarteinheit 2

Hallo Selbstdenker,

hier ist die Schnellstarteinheit Nummer 2.
Es geht um ein Werk von Franz Schubert: “Die Unvollendete” :-) Na ja nicht ganz, aber Sie können sich diese Sinfonie ja anhören, wärend Sie diese Schnellstarteinheit über “das Vollenden” bearbeiten. Wird allerdings nicht so lange dauern wie das Werk…

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Der restliche Beitrag ist nur für Teilnehmer des ZPPrinzips ersichtlich.

65 Gedanken zu “Schnellstarteinheit 2

  1. Hallo Produktivsten,
    unvollendete Dinge,, auch nach einem Jahr popen wieder Dinge hoch, die wie man denken sollte, seit einem Jahr abgehakt sind, ist nicht so.. wieder Zeit zum aufräumen. LG

  2. Die meisten Sachen auf meiner Liste sind Dinge, die in absehbarer Zeit (gleich, über ein paar Wochen bis max. 3/4 Jahr) erledigt sind.

    Mir fällt auf, dass meine 3 Hauptpunkte mit mir selbst zu tun haben, aber diese auch seine Zeit benötigen, umgesetzt zu werden (das funktioniert nicht von heute auf morgen).

    Gedankendoping hat mir die Augen geöffnet und schon einiges in mir verändert und das ist gut so. Ich hänge nicht mehr so sehr in der Vergangenheit fest wie vorher. Ich konnte schon vielen Personen vergeben und verzeihen und vieles abschließen.

    Meinen größten Energievampir habe ich vor über 1 1/2 Jahren angefangen aus meinem Leben zu werfen. Das ist mir zwischenzeitlich gelungen, da sie nicht mehr zu mir und meinem Leben passte. Seitdem geht es mir viel besser :-) .

    Das wird immer spannender.

    LG
    Sabine

  3. Hallo Leute,

    also mit dieser Übung komme ich nicht so gut zurecht. Mir ist die Abgrenzung nicht ganz klar von nicht vollendet und Energie rauben. Ist es denn nicht so, dass alle Ziele die ich habe auch in die Kategorie “Energie rauben” fallen? Eben weil sie noch im Entstehen sind und ich gar nicht warten kann, dass ich endlich das Ziel erreicht habe. Da steht mir dann meine eigene Ungeduld im Weg und raubt mir Energie. Aber dieses Ziele haben und kontinuierlich verfolgen, macht ja auch Spaß, motiviert mich und gibt mir auch wieder Energie.

    Könnte mir vorstellen, dass die Dinge gemeint sind, die immer und immer nerven, weil sie nicht erledigt sind, das sind bei mir Bemühungen meinen Besitz um die Hälfte zu reduzieren, alles los zu lassen, was ich nicht unbedingt brauche. Das ist etwas, das sich wiederholt, ich immer dran bin und doch nie zu Ende bringe, weil ich mich dann im letzten Moment dann doch nicht trennen kann.

    Und dann frage ich mich zu guter Letzt, warum Briefe schreiben, wenn ich doch mit den Menschen, mit denen ich ein Problem habe, auch sprechen kann. Also ich kläre das lieber so und hab es in der Vergangenheit wohl auch konsequent getan, weil mir hier niemand einfallen will, mit dem ich was zu klären habe.

    Liebe Grüße und gute Nacht:-)
    Birgit

  4. meine Liste ist sooo lang- Wahnsinn! Und das gibt mir zu denken. Denn es sind tatsächlich Dinge/ To do’s, die erledigt werden müssen. Diese Dinge sind aber sehr zeitaufwändig. Und genau das ist ja mein Problem: dass ich mit meiner Zeit nicht klar komme, weil ich einfach zuviele Baustellen habe. Ich werde mir morgen Urlaub nehmen und ganz gezielt versuchen, zwei Punkte abzuarbeiten. Es bringt auch nichts, wenn ich die Liste danach entlaste, denn hier stehen Dinge, die mich schon seit Monaten/ teilweise Jahren belasten. Ja, sie rauben mir Energie und lassen mich nicht los….es wäre schön endlich vollenden zu können….packen wir’s an….

  5. so, zweite Einheit in einem Zug erledigt; Ergebnis: werde an drei Tagen eine halbe Stunde rausholen (weil ich nicht immer wieder von vorne anfange)
    Wieder einmal hat bei mir alleine das Denken darüber, und !das aufschreiben! einen Akt von Erleichterung losgetreten..
    aus dem Kopf, über die Hand aufs Papier, und weg damit..
    das Papier habe ich den reinigenden Flammen übergeben :-)
    Die erste gewonnene halbe Stunde investiere ich jetzt in meine Gesundheit und gehe Schwimmen.., leicht genug um nicht unter zu gehen bin ich jetzt. ;-)
    Bis morgen,
    Liebe Grüße Andreas

  6. Einmal mehr eine Übung von Eugen, die den viel Müll ausräumt und zum Karfreitag ganz genau passt. :)

    Nachdem ich 3 Briefe geschrieben habe und eins davon auf dem Tisch meiner grossen Tochter liegt, fühle ich mich viel besser.

    Die anderen 46 unerledigten Dinge (etwa die Hälfte davon Aufgaben zu meinen neuen Zielen) habe ich jeweils mit dem Satz “Ich entlaste mich” verabschiedet und einen grossen Hacken dran gemacht – Ausführung a la Alex Werbizki. :)

    Jetzt fühle ich mich Wohl, leichter atme tiefer und freue mich darauf, voran zu kommen in wichtigen Dingen.

    Herzlichen Dank, Eugen, und schöne Grüsse an alle. Macht das wirklich, was Eugen hier sagt. Es lohnt sich!

    Alex

  7. Danke für die Erinnerung…. wieder Mal schwarz auf weiss aufzulisten, was alles auf mein Schreibtisch liegt… als angefangene und doch noch nicht beendete Projekte….

    allerdings viele hängen miteinander zusammen… daher mein “gehen lassen” sieht so aus, dass ich für diese Aufgaben andere suche, an die ich sie delegieren werde und mein Fokus auf mein neuste Projekt (Impuls kam vom SBS erkrath ) lege und da habe ich mir auch zeitlimit gesetzt…was bei mir sonst früher fehlte…

    danke auch für den Impuls … aus einem Bericht vorher …, diese Impulse in Verbindung mit dem 7 Tage zum Erfolg kombinieren! Habe teilweise zwar bereits auch getan, jedoch so die Liste zu sehen und bewusst kombinieren gefällt mir noch besser!

    Danke nochmal und bin aufs nächste gespannt!

  8. Tja, wo fang ich an ? Warum hab ich nur alleine diese Schnellstart-Einheit nicht eher auch angewandt ? Das Bündel, das jeden Tag größer und schwerer geworden ist und mich so extrem hemmt und runterzieht und dabei soviel ineffektiver gemacht hat…alles so einfach und doch kaum zu schaffen ! Danke Eugen und gerade sehr schmerzhaft und doch ermunternd, das ich immer wieder aus dem richtigen Tun – sprich wirklich das Richtige zu tun – komme…eigentlich ist ja die Pforte schon beim ersten Sprungbrettseminar geöffnet worden, nur hänge ich mit meinem Bündel eben immer noch an der Pforte irgenwie fest und schaffe immer nur ein paar Schritte, bis mich das Bündel, das ich festklammere mit großer Gewalt zurück reißt… was sehr, sehr viel Geld gekostet hat. Ich mag kaum daran denken, was ich alles – und ich hab trotzdem sehr viel geschafft, hätte schaffen können, wenn ich das Bündel an den Nagel in der Pforte gehängt hätte…..Wahnsinn und Danke Eugen, das Du nicht locker läßt und jetzt Sonnige Grüße und viel Erfolg für Deine aktuelle Deutschlandtour !
    LG Uwe

  9. Da ich seit Mai 2012 – nach dem 1. SBS in München – regelmäßig und intensiv und erfolgreich(!) mit dem 7-Tage-zum-Erfolg-Programmes arbeite, probiere und studiere ich hier das ZP-Prinzip zweigleisig.
    Ich kombiniere jetzt Aufgaben von hier und gebe sie als Ziele im 7-Tage-Programm ein.
    Unvollendetes, bzw. Unerreichtes hier wie da ähneln sich und ich kann von beiden Herangehensweisen profitieren.
    Ich mache eines nach dem anderen in genau der Zeit, die es braucht.

    Rita

  10. Die wirklich belastenden Dinge, die mir beim Schreiben der Liste ins Bewußtsein kamen, kommen meiner To Do -Liste sehr nahe. Insofern habe ich in mehr als 50 Jahren Erfahrung und durch intensives “Hinschauen” im Verlauf meines Lebens viel verziehen (auch mir selbst !) und dadurch konnte ich “ES” gehen lassen.
    Echt Cool !
    Lieben Gruß
    Ulrike

  11. Ich habe nichts Neues gefunden, als schon auf meiner ersten langen Liste stand. Offensichtlich habe ich durch meine Lebenserfahrung (fast 59 Jahre) Vieles schon “durchgemacht” und aufgrund meiner vielseitigen Interessen und auch Vorhaben/Unternehmen in der Vergangenheit (zwangsläufig) gelernt, die Dinge “abzuschließen”. Jedenfalls ist mir nichts eingefallen, was mich belastet. Ich habe Allen bereits vergeben und bin vor allem dankbar für das Positive, das ich erlebt habe und dafür, was ich dabei lernen konnte.
    Ich denke, zu den “unvollendeten” Dingen gehören auch solche, die man “überhaupt nicht” gemacht hat. Man ärgert sich nicht so sehr über Sachen, die man falsch machte, als über Dinge, die man – aus welchen Gründen auch immer – NICHT getan hat! – Also TUN! Dies nachzuholen ist oft immer noch möglich. Ein früherer Lehrer sagte mal: “Es ist nie zu spät, aber immer höchste Zeit!”
    Liebe Grüße
    Armin

  12. Na super, habe gestern festgestellt beim wiederholten hören der Einführung und der Schnellstarteinheit 1 dass es ja insgesammt 4 Schnellstarteinheiten gibt.
    Das wollte mein Unterbewußtsein wohl nicht bearbeiten:-)
    Habe mir meine Unvollendeten dann angesehen und festgestellt das einige Dinge davon, kann ich nicht tun und muss ich auch nocht tun, diese Aufgaben gehören jemand anderem. darum muss ich mich also gar nicht kümmern.
    Dann hatte ich einen Brief geschrieben, der mir gleich am Anfang klar war- da waren noch ein paar Restbestände, die ich los werden musste- ansonsten war das Thema schon ganz gut bearbeitet.

    Nun dachte ich mir während ich das hier so durchlese, oh da ist ja noch und dem sollte ich auch noch einen Brief schreiben.
    Den ersten Brief habe ich nicht abgeschickt.
    Die anderen Beiden werde ich abschicken.

    Und dann ist das auch erledigt

    Tolle Übung Danke Eugen

    Lg Chrisi

  13. Aloha,
    mein zweiter Anlauf für das ZP-Seminar.
    Der erste im Januar diesen Jahres – null Zeit! Dann kam nochmal ein Versuch – ein einmaliger, aber mittendrin immerhin schon drei Briefe geschrieben und Altlasten damit in die Wüste geschickt ;-)
    Level 5 Seminar gemacht – genial!!!
    Aber hier immer noch Baustelle. Der Alltag…..
    Endlich wieder Zeit, und nun mind. 1x pro Woche, dabei fällt mir auf, die jetzigen “unvollendeten Dinge” benötigen mehr Zeit als Briefe, laufen auch auf anderer Schiene. Eines davon muss gradlinig kurzfristig! geklärt werden, anderes ist ein anderer Prozess, wo es auch auf andere ankommt – aber meine Entscheidung zumindest schonmal getroffen ist.

    Diese Übung ist nicht so einfach, da Briefe nicht immer ausreichen, aber es regt zum Nachdenken an, um zukünftige Handlungskriterien festsetzen zu können. Alles in allem sehr wertvoll, da im Hamsterrad viel durch die Speichen fällt und hier wieder aufgewirbelt wird!!
    ;o))

  14. Für mich waren es zwei Menschen, mit denen etwas zu klären ist. Ein Brief, der nie abgeschickt wird und ein Treffen, dass ich schon vorher für den Juli geplant hatte.
    Die Liste gleicht sehr der ersten Liste und mir wird klar, dass ich auch viele kleine Dinge mitschleppe, anstatt sie gleich zu regeln.
    In diesem Sinne habe ich mir die großen Brocken für diese und nächste Woche terminiert (Steuererklärung etc.) Und für den Kleinkarm täglich eine fest Stunde eingeräumt, in der die Altlasten und neuer Kleinkram jetzt erledigt werden. Prioritäten sind dabei auch gleich geklärt worden.
    Ich gehe davon aus, dass ich das Konzept im Laufe dieses Kurses noch mehrfach überarbeite. Aber für jetzt ist es schon eine klare Verbesserung der Situation. Und wenn ich mir das Gefühl vorstelle, die ganzen kleinen Dinge in zwei Wochen weg zu haben …. :-) ein BREITES Grinsen …

  15. Hallo in die Runde,

    die Liste der unvollendeten Dinge war recht lang. Wirklich belastendes war nicht dabei, aber ich stellte fest, dass Pareto ein schlauer Mensch war ;-) Denn ich investiere zu wenig Zeit in die Dinge, die mich weiterbringen und lasse zu, dass ich mit Alltagskram zu viel beschäftigt bin.
    Daher habe ich 3 Dinge rausgesucht, die mich meinem Ziel näher bringen.
    In eines dieser 3 Ziele (also es sind 3 Unteraufgaben für ein großes Ziel) investiere ich ab heute täglich 80 Minuten. In eines der Alltags-krims-krams-Kelleraufräum-Müllwegbring-Dingen investiere ich täglich 20 Minuten. Das müsste helfen, mich erst mal tüchtig nach vorne zu bringen.

    Soweit eine kleine Rückmeldung. Sehr erfreulich finde ich, dass ich mit meiner Umgebung doch ganz gut im Reinen bin. Es gibt keinen Menschen, mit dem ich noch was klären müsste. Das habe ich in der Vergangenheit bereits getan. War nicht immer lustig, aber hilfreich und befreiend.

    Liebe Grüße
    Sammy2.0

  16. Gestern habe ich das ZP-Prinzip nach einer einjährigen Pause wieder in mein Alltagsprogramm aufgenommen. Ich habe den Kurs im August 2010 abonniert und bis zur 2. Wochenlektion verfolgt. Nach dem Webinar von Herrn Kloiber und Eugen Simon am 22.03.2012 habe ich gleich mit der Schnellstarteinheit 1 angefangen und hier poste ich meine Erfahrung über meine heutige Hausaufgabe “die Vollendung” von offenen Kapiteln meines Lebens. Wow, was für eine befreiende Aktion! Ich habe zwei von den drei Briefen an Menschen geschrieben, die mir in der Vergangenheit verletzt haben. Heute habe ich erkannt, daß mich die Gedanken an diese Situationen mehr schaden als diese mir vom Nutzen sind. Tschüss, Bye-Bye, adios! Wow, was für ein schweres Zeug aus der Vergangenheit habe ich mit mir herum getragen! Nun jetzt habe ich mehr Platz für erfolgsfördernde Gedanken und freue mich jetzt schon auf die nächste Einheit und auf die übernächste Einheit und auf die überübernächste Einheit und …
    Gruß Raisa

    • Glückwunsch Raisa, dass Du das ZP-Prinzip in Dein Alltagsprogramm aufgenommen hast. Ganz wichtig ist dabei das Wort Alltag, denn Zeit kann (und soll) man jeden Tag INVESTIEREN.
      Dein Durchbruch in Sachen “Altlasten” zeigt auch, dass es immer wieder eine neue Gelegenheit gibt diese loszuwerden. Beim 2. Versuch hat es geklappt. Davon können wir alle was lernen. Danke dafür.
      Cheers
      Eugen

  17. Unvollendet sind einige Projekte, die schon länger in Arbeit sind und nicht so recht voran kommen. Aufschieberitis! Die kann ich ja wohl nicht loslassen wollen.
    All die anderen Geschichten von früher, in einem Serienbrief bearbeitet, führen zur Erkenntnis, dass ich mir all das selbst vergebe, was ich anderen anlasten zu können meinte, was aber letztlich mein “Ding” war. Weg damit! Der lange Brief geht jetzt in Flammen auf und danach mache ich mir was Leckeres zu essen. Guten Appetit Hans-Georg!

  18. Hier mein Update aus der Schnellstarteinheit 2. Ich habe noch am Dienstagabend die unvollendeten Dinge aufgeschrieben. Heraus kamen diverse liegengebliebene Themen aus dem privaten sowie beruflichen Umfeld, die aber alle nicht wirklich wichtig waren. Das Wichtigste – und das wusste ich vorher, deshalb hatte ich Angst vor der Übung – waren unvollendete Konflikte mit meiner Geschichte, meinen Eltern, alte Verletzungen aus der Kindheit, die Schmerz, Enttäuschung und WUT in mir auslösten. Seit Monaten schon. Wut ist ok als kurzfristige Energie, aber sie ist kein gutes Gefühl, um zu bleiben. Ich wusste, die Zeit naht, mich mit diesen Themen auseinanderzusetzen, und dann kommt Eugen und packt sie in ein Zeitspar-Seminar ;-) Als ich die Punkte aufgeschrieben hatte, gings mir erstmal gar nicht gut, weil da waren sie wieder, die Erinnerungen und damit verbundenen Gefühle, lähmend und aufwühlend zugleich. Es ging um Alleingelassen- und Weggegeben-werden, Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung, das Gefühl: wie du dich auch anstrengst, du kriegst nicht das was du dir wünscht… und was daraus im Erwachsenenleben dann so entsteht, auf Ebene Beziehung, Job, Umgang mit sich selbst. Na ja, ich bin sicher, ich bin nicht die einzige hier ;-) Ich also deprimiert nach Hause, zweifelnd, ob ein Brief das auflösen könnte.
    Und DANN, am Mittwochmorgen um 7.15 Uhr, kam eine ganz wichtige Erkenntnis. Ein DURCHBRUCH, nicht weniger. Ich habe einen Glaubenssatz enttarnt, der mir seit mindestens 15 Jahren das Leben schwergemacht hat. Ich habe GEGLAUBT, dass mein Denken, Fühlen und Handeln im Hier und Jetzt von den Ereignissen der Vergangenheit bestimmt wird. Also alte Prägungen, die zu bestimmten Denk- und Verhaltensmustern führen, welche nicht veränderbar sind, weil sie ja 1. in der Vergangenheit liegen und 2. noch dazu nicht von mir, sondern von anderen Personen ausgelöst wurden. An dem Mittwochmorgen entstand plötzlich die Erkenntnis von INNEN: Das stimmt nicht. Mein Denken, Fühlen und Handeln im Hier und Jetzt bestimme ICH. Die Vergangenheit ist Fakt, sie ist passiert, und manches war nicht gut, war schmerzhaft. Aber was Hier und Jetzt und Ab Jetzt ist, bestimme ich. Ich habe die Verantwortung dafür, wie es mir geht. Ich muss und kann und darf dafür sorgen, dass es mir gut geht. Niemand sonst.
    Diese Information war nicht neu, gelesen habe ich schon oft darüber, aber zum ersten Mal habe ich es GESPÜRT. Das war ein kraftvolles, befreiendes Gefühl!
    Aber der Brief an meine Eltern liess mir keine Ruhe. Das Verabschieden von der Vergangenheit, das Verzeihen und Wegschicken. Lange Rede, kurzer Sinn: Gestern am Samstagnachmittag habe ich ihn geschrieben, sechs A4-Seiten lang, von Hand, mit meinem Lieblingsstift. Ich habe alles rausgelassen, was in mir war. Herausgekommen sind offene Worte – und manche neue, wertvolle Gedanken. Am Schluss stand keine Abrechnung, sondern eine Liebeserklärung. Und viel Dankbarkeit. Denn ich habe verstanden: Meine Eltern haben sich bemüht. Sie haben das aus ihrer Sicht, in der damaligen Zeit, Beste getan, was sie konnten. Wenn sie mir mit ihrem Verhalten wehgetan haben, hatte das nichts mit mir zu tun. Sie hatten ihre eigenen Themen und Probleme und waren oft einfach überfordert, nicht zuletzt mit ihrer eigenen Beziehung. Was bleibt, ist die Liebe, und sie verbindet uns auf ewig. (Meine Eltern leben übrigens noch, erfreulicherweise.) Den Umschlag mit dem Brief habe ich von einer Brücke in die Aare fallen lassen, einen Fluss in der Nähe, und mich von ihm verabschiedet, während er wegtrieb. Eigentlich wollte ich ein Schiffchen daraus bauen und in den Fluss setzen, aber erstens wars zuviel Papier, und zweitens wusste ich nicht mehr, wie man so ein Schiffchen macht… schade eigentlich.

    Nun steht noch eine Klärung an: die mit zwei Ex-Chefs von mir, von denen ich mich ausgenutzt und manipuliert fühlte. Mit den beiden Herren werde ich mich zu einem virtuellen Spaziergang verabreden (also ein echter, im Wald, mit ihrer virtuellen Anwesenheit) und ein Abschiedsgespräch führen. Erscheint mir effizient, 2 auf einen Streich, und das auch noch an der frischen Luft ;-)

    So, fertig! Meinen herzlichen Dank fürs Lesen bis hierher, ich fasse mich dann auch mal wieder kürzer ;-) Aber vielleicht, so hoffe ich, ist mein Beispiel auch für andere von euch hilfreich.
    LG, Natascha

    • Wow, da ist dir wirklich ein echter Durchbruch gelungen. Au meiner Erfahrung als Seelsorgerin ist gerade Deine Fähigkeit, deinen Eltern zu vergeben, der eigentlich heilende Faktor. Sollten die Schmerzen dennoch mal wieder hochkommen (sowas passiert oft über unbewußte Trigger, jamend verhaält sich so, dass du dich wieder einsam fühlst usw.) , dann nimm dieses Gefühl an, stell dir vor du bist ein kleines Kind und hast eben diese Bedürfnisse nach Zuwendung. Überleg dann, was die erwachsene Natascha diesem Kind sagen kann, dass es sich nicht merh so einsam fühlt. Nachbeeletern nennt man sowas, denn auch wenn du deinen Eltern vergeben hast, kann das Verlustgefühl und Nichtberfriedigung von Grundbedürfnissen immer wieder hochkommen. Aber es ist dann nicht mehr mit Wut und Anklage verbunden, sondern du kannst dein Bedürfnis als berechtigr akzeptieren und überlegen, was du tun kannst damit es j e t z t – im hier und jetzt – befriedigt wird. Damit übernimmst du auch volle Verantwortung für dich ohne deine Bedürfnisse zu negieren.
      Aber toll wie du das hingekriegt hast und den Mut hattes da durchzugehen. Ich freue mich für deinen Erfolg :-)

      LG
      Engel

  19. Mannomann! Ich hatte eigentlich gedacht, ich mache dieses Online-Seminar jeden Tag als erstes im Büro, quasi als Morgenritual (obwohl, ich glaube, zu dem Thema kommt noch was eigenes…). Die erste Einheit war auch total easy, weil ich einen extrem guten Tag hatte. Jetzt merke ich schon an der Reaktion von Innen nach dem Intro von Eugen, dass dieses Thema hier stärkerer Tobak wird, an tiefe, alte Themen/ Verletzungen geht. Das ganze ‘System’ ist in Aufruhr. Mir wird langsam klar, in diesem Seminar geht es um viel mehr als Zeit sparen und Produktivität. Es geht um Reinigung. Heilung. FREIHEIT. Im Keller ausmisten, damit die Luft unterm Dach frisch und klar ist. Freiheit. Das ist es, was ich kürzlich für mich als Lebens-Ziel formuliert habe. Alles, was wir dazu brauchen, ist in uns, aber es braucht den Mut, die olle Truhe im Keller aufzumachen. Mir hat der Mut gerade gefehlt. Anstatt 10 Minuten zu schreiben habe ich erstmal was ‘ganz Wichtiges’ im Internet recherchiert (ein Ausweich-Klassiker). Der Bauch sagt “Ich hab Schiss”, der Kopf antwortet “Nu mach schon”, und das Herz meint “Schau’n wir mal”. Also, los gehts!

    Glückwunsch an alle, die sich schon getraut haben :-)
    LG, Natascha

  20. Liebe Julia, lese jetzt erst, nachdem ich meinen eigenen Kommentar losgeworden bin, den Deinigen.
    Als Selbsthilfetechnik würde ich bei dem was Du beschreibst, EFT (emotional freedom technique) empfehlen. Es war auch lange Zeit Public Domain, d.h. man konnte sich die Anleitung kostenlos herunterladen. Vielleicht findest Du die Grundlagen noch irgendwo beschrieben. Wenn nicht, melde Dich nochmal, falls Du Interesse hast, dann fällt uns allen sicher noch etwas ein.

    Liebe Grüße
    Ingka

  21. Zunächst war für mich auch an “Unvollendetem” im zwischenmenschlichen Bereich nur wenig zu finden, das meiste waren eher Projekte, mit denen ich seit längerem schwanger gehe (genauer gesagt, sind einige mangels besserer Zeitstrukturierung und Selbstmanagement schon gewaltig übertragen). Aber genau daran will ich ja hier arbeiten.

    Einiges an Unerledigtem betraf einige vergleichsweise kleine Dinge weit in der Vergangenheit, die ich zugesagt hatte, aber nicht gehalten habe. Da war es vor allem wichtig, mir selbst dafür zu verzeihen, um es loslassen zu können. Auch ich bin nur ein Mensch und darf mal Fehler machen. (Als verkappter Perfektionistin fällt es mir noch immer schwer diesen Satz richtig an mich ranzulassen). Zwei kurze Briefe habe ich dann doch noch geschrieben, auch wenn ich erst mal dachte, das sei nicht mehr wirklich nötig. Es war dann doch spannend zu merken, wie etwas noch runder wurde, zu merken: jetzt ist der Brief fertig und gut isses. Das war ein direkt körperlich wahrnehmbarer Endpunkt. Vielen Dank.

    Viele Grüße,
    Ingka

  22. Hallo liebe Leute,

    auf meiner Liste standen am Ende nur 2 Punkte. Einen konnte ich gut mit einem Brief bearbeiten und fühle mich tatsächlich erleichtert. Es aufzuschreiben macht es irgendwie glaubhafter.

    Der 2. Brief ginge an jemanden, dem ich vergeben müsste, um eine alte Geschichte endlich los zu lassen. Nun meine Frage an Euch: Wie macht man das? Ich fühle mich nicht bereit zu vergeben. Ich will dieses Thema zwar endlich beenden, da es mich immer wieder aufs Neue verletzt und ich weiß, dass nur Vergebung dahin führt. Aber wie kann ich mich selbst dazu bringen, wenn ich dauernd über eine Verwandte damit konfrontiert und die Wunde immer wieder aufgerissen wird? Für einen Rat wäre ich wirklich dankbar.

    Eure vielen Kommentare haben mir schon einige gute Anregungen gegeben, vielen Dank dafür!

    LG
    Julia

    • Liebe Julia,

      Vergebung kann man nicht “machen”. Und gerade, wenn du mit dem Thema über neue Verletzungen immer wieder konfrontiert wirst, ist es doppelt schwierig. Vielleicht bringt dich folgendes einen Schritt weiter: Überleg, was der Beweggrund des anderen ist, dich immer wieder zu verletzen. Verscuht sie damit eigene Probleme auf dich zu übertragen? Manipuliert sie dich? Hier geht es erstmal um Schutz. Bei der nächsten Begegnung muß du eine mentale Schutzwand um dich ziehen und dir sagen: “Ich nehme das nicht an, was sie sagt. Es ist ihr´s. Sie ist im Moment so, auch sie kann sich verändern, aber das ist nicht meine Verantwortung.” Wenn du es dann noch schaffst zu sagen, ich kann sie so annehmen wie si im Moment ist, das, was sie mir antut ist nicht o.k. aber sie kann im Moment nicht anders, dann näherst du dich dem vergeben i.S. von loslassen und stehenlassen. Wenn die aktuellen Verletzungen zu stark sind, dann mußt du dich auch stärker schützen, bis hin zu Kontaktvermeidung. Und dich dafür nicht schuldig fühlen. Sag dir, ich trete wieder in Kontakt, wenn meine Energie ausreicht, das Neagtive abzuwehren. Das ist mein Recht.
      LG
      Engel

  23. Habe eine Liste vor mir liegen mit vielen unvollendeten Dingen. Ich kann dabei auch Dinge festmachen, die mir viel Energie rauben. Diese können aber nicht durch einen Brief verabschiedet werden. Sie sind noch zu erledigen (ich schiebe sie schon länger vor mir her) und sie benötigen eine Menge Zeit.
    Werde herausfinden,wie ich optimal damit umgehe.

  24. Das Thema Vollendung ist bei mir ein sehr Heikeles, man könnte mich die Frau, des unvollendeten nennen – jede Menge Projekte und keines geht so richtig weiter; manche sind bereits in Vergessenheit geraten, andere verursachen mir meistens Schuldgefühle, bei wieder anderen, hab ich wirklich keine Ahnung, wie ich die richtig angehen soll – allerdings kann ich da welche nicht einfach aufgeben, sonst könnte ich gleich meinen Laden zusperren. Mit unvollendeten Streits und Personen hab ich da weniger Problem.
    Ich hab – also eine “salomonische” Lösung gefunden und mich einmal selbst aus allem entlassen. Um dann in der Folge des Kurses, wie ich hoffe, die Klarheit zu erlangen, welches ich jetzt wirklich angehe.
    LG Sigi

  25. @Daniel:

    Vielleicht hilft es Dir, wenn Du in den einzelnen Bereichen noch mehr ins Detail gehst und überlegst, wo es da Unterschiede gibt in Sachen “Fokussierung auf die eine Sache”.

    Beim Thema “Beziehung” überleg doch mal, wie es ist, wenn Du mit Deiner Frau/Freundin oder alternativ mit Deinen Freunden oder Kollegen oder Eltern etc. zusammen bist. Kannst Du Dich immer voll auf die einlassen oder bei wem eher nicht und was lenkt Dich dann ab?

    Bei der Gesundheit teile es nach Sport, Ernährung (Kochen+Essen) auf. An was denkst Du dabei oder was machst Du dabei (z.B. beim Essen beschäftige ich mich dauernd noch mit dem Lesen von Mails etc., was ablenkt von dem eigentlichen Genuss und der Ruhe, die man sich dabei nehmen sollte).

    Bei Beruf/Karriere/Finanzen gibt es eigentlich auch immer verschiedene Bereiche, die man untersuchen kann.

    Bei mir hat das schon geholfen, das etwas aufzugliedern. Im Grunde weiderholt sich bei mir aber auch alles, was in den vorherigen Einheiten da war. Alles was unvollendet ist, schwirrt die ganze Zeit in meinem Kopf rum (mentales Chaos) und raubt mir dadurch Energie (nächste Einheit). Je öfter man sich das bewusst macht, desto eher wird man die Probleme (hoffentlich) lösen!

    Viel Erfolg!

  26. Das mit den grauen Zonen macht mir noch Schwierigkeiten – Irgendwie fällt es mir schwer, diese zu bestimmen.
    Klar Arbeit und Familie, dass sehe ich ein – aber dann wird es schwierig. Wo haben andere diese grauen Zonen? Eine Antwort resp. konkrete Beispiele würden mich freuen.

  27. Hallo zusammen!
    Repetito est mater studiorum! – das haben schon die alte Römer begriffen. Es ist erstaunlich, was man beim erneuten Anhören z.B. der Einführungseinheit zusätzlich bemerkt, was beim ersten Anhören nicht hängen geblieben ist.
    Beste Grüße
    Franz Kapsner

  28. Noch fehlt mir etwas die rote Linie, um insbesondere mein organisatorisches Chaos in Griff zu bekommen. Aber ich habe da so eine Ahnung, dass es mit Hilfe dieses Kurses klappen könnte.

    • Wie wäre es gleich zu Beginn damit die “Hintertüren” zu schließen und das “könnte” durch ein “wird” zu ersetzten? Das dies sehr wichtig ist, werden Sie im Verlauf des Programms immer wieder feststellen :-)
      Cheers
      Eugen

  29. Diese unvollendeten Sachen sind es tatsächlich auch immer wieder, die mich nachts nicht schlafen lassen, weil sie mir dauernd durch den Kopf gehen. Der Versuch, diese Gedanken einfach “loszulassen” (habe ich in der “Sedona-Methode” von gelesen) klappt leider nicht immer. Wahrscheinlich muss man sie wirklich erst vollenden. Leider sind es zum Großteil auch bei mir berufliche Projekte, die sich nicht so einfach mit einem Brief vollenden lassen. Aber alleine die schriftliche Ausarbeitung eines Plans, wie und wann man dieses Projekt vollenden wird, kann vielleicht ja schon ausreichen, um die unnötige Energieverschwendung (nämlich die Gedanken daran in den Phasen, wo man sich eigentlich mit etwas anderem beschäftigt) zu reduzieren bzw. komplett auszuschalten.

    Zudem gibt es auch bei mir eine private Sache, die ich zwar immer mal wieder erfolgreich verdränge, die mich aber doch immer wieder beschäftigt (man kann so etwas eben nicht verdrängen). Hier haben mir in der Vergangenheit schon immer Briefe geholfen (zum Teil auch nicht abgeschickt). Werde das jetzt auch noch mal machen!

  30. Ich habe 10 min duchrgeschrieben, alles DInge die zu erledigen sind. Ich habe nichts in meinen Gedanken gefunden, das ich mit einem Brief erledigen kann. Ausser der Brief ans Finanzamt. Mir schein, dass ich die Liste einfach abarbeiten muß. Nach Priorität versteht sich.
    Kann mit da jemand helfen, vielleicht liege ich falsch?

    • @ Magnus,
      es geht weniger um die gewöhnlichen Dinge des Alltags, von denen hier die Rede ist, sondern um die dicken Brocken, die uns wirklich Energie nehmen. Nach meiner Erfahrung gibt es bei allen Menschen zumindest ein paar Dinge, die viel Energie nehmen bzw. blockieren – also auch bei Dir Magnus. Schau Dir doch einfach nochmal das Video an und lies die Kommentare hier, dann solltest Du auch Deinen “dicken Brocken” auf die Spur kommen. Es lohnt sich!
      Cheers
      Eugen

  31. Hallo,
    bin schon in der 6 Woche, habe mir aber vorgenommen mich noch mal um das zu kümmern was am Anfang war. Es ist spannend wie sich alles weiter entwickelt. Man wird mit der Zeit klarer, Focussierter. Wiederholung verteift.
    Viel Erfolg allen, vieles ist harte Arbeit, der Rest wird einem geschenkt!!
    Alles Liebe von mir aus Dänemark, bin im Urlaub:-)
    Arndt

  32. Hallo an alle,
    habe noch keinen Brief geschrieben aber der Satz, es ist wie eine geistige Entschlackungstour hat mir die Wichtigkeit ins Bewustsein geholt.
    Habe vergangene Woche bis auf einmal mich auf das Morgenritual konzentriert und 45 min. für meine körperliche und damit auch geistige Fitness was getan. Das macht immer mehr Freude wenn dann nach dem kalten Wasserstrahl aus der Dusche steigt.
    Hier hat mir die erste Woche schon aufgezeigt wie gut es meinem Körper tut.
    Hier steht auch der gesundheitliche Ansatz momentan bei mir ganz vorne. Hier kann ich nur alle ermutigen Morgensport zu machen, denn das Körpergefühl und Wohlbefinden ist im gleichen Masse auch dann für die geistigen Aufgaben sehr hilfreich.
    Es geht einfach leichter und besser und ich habe kein schlechtes Gewissen mehr weil ich meinem inneren Schweinehund anfange ihn tgl. durch den Morgensport zu besiegen. Jetzt freue ich mich auf die Schmetterlinge ab Morgen. Eine schöne Woche wünscht Euch

    Aloefons

  33. … die unvollendeten Aufgaben lassen sich gut fassen und sortieren, aber an wen einen Brief schreiben, wo liegen die Dinge wirklich? Habe lang gegrübelt – werde den Brief an mich adressieren ;-)

    Ein Thema welches ich nicht wirklich beenden kann habe ich zumindet entschieden aus dem Fokus zu nehmen… Platz für was anderes, es funktioniert!

  34. Obwohl ich die 10 Minuten ununterbrochen geschrieben habe, hatte ich das Gefühl, mir fehlt ein entscheidender Punkt.
    Als ich dann die Kommentare las, hatte ich spontan eine unliebsame Auseinandersetzung mit zwei Menschen vor Augen. Den Brief zu schreiben hat gut getan. Ich danke allen, die ein Kommentar geschrieben haben und mir somit geholfen haben, ein wichtiges Thema abzuschließen.
    Heike

  35. Diese Übung hat mich nicht so richtig weiter gebracht. Auf meiner Liste finden sich nur die großen und wichtigen beruflichen und privaten Aufgaben / Probleme, die ich noch bewältigen muss. Damit habe ich schon mehr als genug zu tun. Es sind bei mir in erster Linie ein paar berufliche Dauerbrenner, die mir meine Energie rauben. Aber ich habe erkannt, dass ich diese Dinge Schritt für Schritt lösen muss, um wieder mehr Luft und Energie zu haben.
    LG Andreas L.

  36. Auf meiner Liste standen lediglich Aufgaben, die ich mir ohnehin in den Kalender gesetzt hatte wie 1. mich weiter und tiefgreifender mit meiner Firmenpositionierung zu beschäftigen 2. Eine weitere Möglichkeit der Kundenakquise zu finden usw. sowie Kleinigkeiten, die mir gerade einfielen, dass ich sie morgen erledigen werde (einer bestimmten Person eine Anfrage per Mail zu schicken). Probleme mit irgendwelchen Menschen oder irgendwas anderes aus der Vergangenheit habe ich scheinbar nicht. Mache ich mir was vor?

    • @ Klaas
      Das ist eine sehr gute und vor allem weiterführende Frage. Nach meine Erfahrung gibt es bei jedem Menschen “Müll” aus der Vergangenheit. Bei dem einen mehr, dem anderen weniger. Inwieweit der stört, ist dann die zweite Frage. Und wenn er das NICHT tut, um so besser.

  37. … vielleicht sind auch meine Mauern so hoch, dass ich die zwischenmenschlichen Dinge gut abgeschottet habe,und sie nicht zum Vorschein kommen, jedenfalls bin ich innerlich irgendwie unruhig, ja sogar wuetend, doch weniger auf andere als vielmehr auf mich selbst,… jedenfalls,ach ich weiss nicht…

    • Hallo, Monika,
      wir schreiben zwar mittlerweile das Jahr 2013, das Thema der Vollendung wird aber vielleicht nie vollendet sein :-) ?
      Meine Idee: Schreib doch einen Brief an dich selbst, wenn du Wut verspürst gegen dich selbst. Kannst den Brief ja sogar abschicken! :-)
      Lieben Gruß

  38. Hallo,
    mit dieser Einheit kann ich im Moment wenig anfangen. Meine Liste ist lang, viele Kleinigkeiten, mit einigen großen Projekten, die nicht mit einem Brief abgeschlossen werden koennen. Selbst mit diesem Blog hier bin ich in Verzug, den eigentlich muesste ich schon bei der zweiten Woche sein. … Ich lese mir besser die anderen Beiträge an, bevor ich weitere Ausreden fuer mein Nicht-Tun hier niederschreibe… mal schaun, vielleicht finde ich was…

  39. Hm, mir ist nach ca. 3 Minuten gar nichts mehr eingefallen. Liegt es daran, dass ich gestern nach dem Äufräumen des Schreibtisches in meinem Hirn schon einen Großteil erledigt hatte? (war sehr befreiend dieses Aufräumen gestern)

    Dann jedoch lese ich hier die Kommentare über Zwischenmenschliches und Bodensatz. Und dann fällt mir auf, dass ich wohl doch noch einen gewissen Groll gegen meinen Ex-Arbeitgeber habe. Ist nichts was mich tagtäglich beschäftigt, aber wenn ich mal zufällig mit Ex-Arbeitskollegen quatsche, merke ich wie mein Stimme lauter, sich ein Vulkan in mir zusammenbraut und ich leicht aggressiv werde.

    Ich denke da muss mal Brief her (auch wenn ich den wohl nicht abschicken werden).

  40. Hallo zusammen,
    zwei Briefe wollte ich schreiben, fünf sind es geworden. Es kommt schon einiges nach oben bei diesen Übungen. Fühlt sich an, wie eine geistige Entschlackungskur. Sehr gut!
    Marc

  41. Hallo,
    es gibt in meinem Leben einiges, was ich nicht vollendet habe. Viele Projekte, Ideen, Vorhaben. Allerdings sind es tatsächlich die (zum Glück wenigen) zwischenmenschlichen Dinge, die bei mir ein wirklich schlechtes Gefühl auslösen.
    Dinge aufzuschreiben ist so einfach und so wirksam! Vieles wird so viel klarer.
    Dann werde ich mal ans Briefe schreiben machen…
    Lieben Gruß
    Marc

  42. Leute!
    Es ist vollbracht. 3 große (alte) Sachen sind erledigt. Meine Nerven waren zum Zerreißen gespannt. Jetzt bin ich geschafft, aber glücklich… Das Wichtigste für mich ist, jeden Schritt abzuschließen, bevor man weitergeht. Nichts aufzuschieben. Es wirkt… Eugen, Sie sind ein Kraftwerk. Danke!
    Frank

  43. @Susanne
    die Serienbriefidee ist gut, aber das funktioniert in diesem Fall nicht. Endeffektlich sind es auch nur zwei Briefe, aber einer ist doch sehr lang. Und merkwürdigerweise ist es ein Brief dessen Thematik eigentlich verjährt ist – sein sollte. Doch plötzlich werde ich nicht nur in meinem Unterbewusstsein, sondern sehr real damit konfrontiert. Also wird er heute geschrieben und wenn ich mir erlaubt habe alles aufzuschreiben – wobei es hier ja auch ums Verzeihen gehen sollte (fällt mir echt schwer-ergibt sich vielleicht im Brief) – dann schicke ich ihn unter Umständen sogar ab.

  44. Danke Eugen für den Hinweis.
    Stimmt, ich kann mich auch weiter dran hängen und “leiden”!! Ich hab mir erlaubt es einfach so weg zu schmeißen.
    Sich selbst etwas erlauben…Herausforderung!

  45. Hallo,
    beim Schreiben kommt man tiefer. Ich habe einfach angefangen ganz allgemein, bin dann an einer stelle hängen geblieben und habe konkretisiert und bin dem Kern und dem Schmerz näher gekommen und habe es gefühlt was vorher nur einfach als Balast mir im Kopf war.
    Ist eine sehr schöne Übung unvollendetes Vollenden.
    Danke.

  46. Oijoijoi…
    ich konnte mich zuerst nicht auf drei Dinge festlegen. Der Hinweis mit dem Brief hat es dann aufgedeckt. Meine erste Reaktion bei zwei Menschen war: Nö, mach ich nicht, weil tut so weh….Es stockt mir jetzt noch der Atem.Wie gut dass ich die Briefe nicht abschicken muss! Jedoch glaube ich an der Auseinanderstzung und der tatsächlichen Vollendung nicht vorbei zu kommen.
    Es gibt aber auch ein paar einfache Dinge: z.B. raubt mir der Gedanke um das unfertige Haus viel Zeit. Ich werde ein Bild anfertigen, wie ich es mir vorstelle und an einen schönen Plätz hängen. Damit ich es genießen kann. Mal schauen ob es funktioniert.
    @Julia
    Ich hab auch erst gedacht, puh, muss ich viele Briefe schreiben.
    Dann habe ich mir angeschaut, welches Thema steckt denn dahinter. Bei gleicher Thematik gibts nen “Serienbrief”. Ich mache einen Brief und adressiere ihn an die unterschiedlichen Menschen. War Zeitsparend!!
    LG Susanna

    • schöne Idee das mit dem Serienbrief. Hat noch eine andere Komponente: Wenn es offensichtlich ein Thema gibt, das mehrfach zu “Unstimmigkeiten” mit anderen Menschen geführt hat, lohnt da ein näherer Blick. Nicht jedoch mit der Keule sondern mit Neugier. Was wird mir das gespiegelt? Will ich das wweiterhin? Will ich es ändern? Wann werde ich es ändern? Die “Wann-Frage” ist wichtig, da sie in Richtung Handlung T.U.N. geht und das unterstützt.
      Noch was: Die Briefe müssen tatsächlich nicht abgeschickt werden. Der Akt der SELBSTbefreiung liegt im Schreiben und sich ERLAUBEN frei zu sein. Der Satz: “Jedoch glaube ich an der Auseinanderstzung und der tatsächlichen Vollendung nicht vorbei zu kommen.” ist ein klassische erfolgsverhindernde Entscheidung. Also auf den SCheiterhaufen de rGeschichte damit. Wird nicht mehr gebraucht. Wenn Auseinandersetzung, dann freiwillig.

  47. @arndt
    ich habe die Übung von gestern auch 2 x gemacht. Ich denke zum verfestigen ist das bei mir nötig.
    @ julia
    ich glaube die Geschichten werden deswegen geweckt, damit Du sie endlich beenden kannst. Sonst nehmen sie Dir Energie, auch wenn Du nicht dran denkst. Kenne das, wenn solche Dinger aus der Vergangenhgeit genau im falschen Augenblick auftauchen.
    Gruß von Kurt

  48. Ja, ich bin nun 39 Jahre jung und stelle fest, es gibt einiges was unvollendet geblieben ist, aber nicht alles war wichtig. Zwischenmenschliche Geschichten bleiben einfach deutlich tiefer hängen, als alles andere.
    Das werden längere Briefe, aber nicht mehr heute.
    Warum werden Geschichten geweckt, an die ich ewig nicht gemeint habe zu denken?
    Liebe Grüße Julia

    • Damit Du sie loswerden kannst und Sie Dich nicht mehr belasten. Unvollendete Konflikte sind – meistens unbewusst – sehr stark wirksam. Hochholen, kurzen Blick drauf, entscheiden, dass es nicht mehr gebraucht wird und aktiv verabschieden bzw.entlassen. Alles eine Frage der Übung :-)

  49. Hallo,
    ich merke wie sehr die Unvollendeten belasten und Energie binden. Dabei kommt schon ganz gewaltig der Bodensatz mit hoch. Diese Einheit hats echt in sich, und das ist ja erst den Anfang.Ich werd die mit Sichheit ein paarmal machen! Gut eignet die sich für jeden Tag vorm Schlafen gehen, was hab ich Heute unvollendet gelassen.
    Ich freue mich sehr, mir diese Semiar zugönnen, Danke Eugen!

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